
Stefanie Sargnagel: „Opernball“ – Kurz einmal dazugehören
Frankfurter Rundschau
Das kostspieligste Abhängen von Wien: Stefanie Sargnagel veredelt den Opernball zu einer literarischen Groteske.
Wie aus Leben Literatur wird, hat Stefanie Sargnagel in mehreren Büchern eindrucksvoll und zwerchfellstimulierend vorgeführt. In „Dicht“ zum Beispiel, einem, wie man heute sagt, autofiktionalen Coming-of-Age-Roman, setzte sie ihrer Heimatstadt Wien ein literarisches Denkmal. Ein Wien von unten durfte man miterleben und das Erzählerin-Ich begleiten auf einen Marathon des Abhängens in Parks und billigen Beisln, bei dem nicht zuletzt viel gesoffen wurde und die Erzählerin ganz nebenbei zur Künstlerpersönlichkeit heranreifte.
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