
Spanien und Portugal bereiten sich auf nächstes Unwetter vor
n-tv
Schwere Regenfälle sorgen für Überschwemmungen in Spanien und Portugal. Tausende Menschen werden evakuiert, drei Personen sterben in den Fluten. Während sich "Leonardo" auflöst, rückt mit "Marta" bereits ein neues Unwettergebiet an.
Schwere Regenfälle sorgen für Überschwemmungen in Spanien und Portugal. Tausende Menschen werden evakuiert, drei Personen sterben in den Fluten. Während sich "Leonardo" auflöst, rückt mit "Marta" bereits ein neues Unwettergebiet an.
Nur wenige Tage nach den schweren Überschwemmungen infolge des Sturmtiefs "Leonardo" haben sich die Behörden in Spanien und Portugal auf weitere starke Regenfälle und Winde durch das neue Sturmtief "Marta" vorbereitet. In großen Teilen der südspanischen Region Andalusien sowie im Nordwesten Spaniens wurde die zweithöchste Warnstufe orange ausgerufen. Der spanische Wetterdienst Amet warnte vor heftigen Niederschlägen und starkem Wind.
In den vergangenen Tagen hatte bereits das Tiefdruckgebiet "Leonardo" in Teilen der Iberischen Halbinsel für anhaltende schwere Regenfälle gesorgt. Es werde allerdings erwartet, dass die Niederschläge durch "Marta" weniger "außergewöhnlich" ausfallen würden als während "Leonardo", teilte der spanische Wetterdienst mit. Die Regenfälle hatten in den vergangenen Tagen in Spanien zu starken Überflutungen und Erdrutschen geführt. Zwei Menschen kamen ums Leben, mehr als 10.000 Menschen wurden evakuiert.
Die Flüsse hätten angesichts der Wassermassen "ihre Kapazitätsgrenze erreicht", erklärte der Regionalpräsident von Andalusien, Juan Manuel Moreno, im Onlinedienst X. Viele Straßen blieben vorsichtshalber gesperrt, der Bahnverkehr wurde weitgehend eingestellt. Die Behörden forderten die Menschen auf, Reisen zu verschieben.
Besonders kritisch war die Lage am Fluss Guadalquivir, dessen Pegelhöchststand für das Wochenende erwartet wurde. In der Gebirgsregion Serranía de Ronda in der Provinz Málaga berichteten Bewohner zudem, dass der Boden seit Tagen bebt. Experten führten dies auf die Wassermassen zurück, sahen aber keine unmittelbare Gefahr.













