
Schafzüchter hoffen auf stabile Lämmerpreise zu Ostern
n-tv
In Sachsen-Anhalt stehen immer weniger Schafe auf der Weide. Welchen Einfluss hat das auf die Preise für Lammfleisch? Die Züchter benötigen hohen Preise - aus gutem Grund.
In Sachsen-Anhalt stehen immer weniger Schafe auf der Weide. Welchen Einfluss hat das auf die Preise für Lammfleisch? Die Züchter benötigen hohen Preise - aus gutem Grund.
Halle (dpa/sa) - Die Schafzüchter in Sachsen-Anhalt hoffen auf ähnlich hohe Preise für ihre Lämmer wie im vergangenen Jahr. Ostern 2025 lagen die Preise zu Spitzenzeiten bei fast fünf Euro, sagte der Vorsitzende des Landesschafzuchtverbands Sachsen-Anhalt, Mario Wehlitz, auf Nachfrage. Der Preis gehe demnach meist zu Ostern hoch und bleibe bis Pfingsten stabil. Das Preisniveau sei laut Wehlitz nötig, um die gestiegenen Kosten für Sprit und Getreide zu decken.
Wie er weiter ausführte, seien die Preise in den vergangenen Jahren konstant gewesen, nachdem sie zuvor gestiegen seien. Gründe für den Anstieg sei, dass das Angebot schrumpfe. Der Import lohne sich wegen gestiegener Spritpreise nicht mehr. Hierzulande würden Betriebe zudem aufgrund der Ausbreitung des Wolfes weniger Schafe halten, und neue Besitzer würden nur die Flächen, aber nicht die Tiere übernehmen.
Wehlitz selbst hält bei sich in Dessau-Roßlau gute 200 Lämmer. Altersbedingt habe er seinen Bestand reduziert.
In Sachsen-Anhalt stehen laut Statistischem Landesamt immer weniger Schafe auf Weiden und in Ställen. Wie die Behörde am Mittwoch mitteilte, gab es zum Stichtag am 3. November 2025 rund 56.000 Schafe. Das seien rund 2.300 Tiere weniger als noch ein Jahr zuvor. Auch die Zahl der Betriebe reduzierte sich um 7,8 Prozent auf 210.













