
Rybakina ringt Sabalenka für Australian-Open-Titel nieder
n-tv
Welch ein Krimi in Melbourne: Jelena Rybakina aus Kasachstan schlägt die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka in drei spannenden Sätzen im Finale der Australian Open. Rybakina hatte gegen die Topfavoritin im entscheidenden Satz bereits weit hinten gelegen.
Welch ein Krimi in Melbourne: Jelena Rybakina aus Kasachstan schlägt die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka in drei spannenden Sätzen im Finale der Australian Open. Rybakina hatte gegen die Topfavoritin im entscheidenden Satz bereits weit hinten gelegen.
Jelena Rybakina atmete einmal tief durch, dann feuerte sie ein letztes unerreichbares Ass übers Netz: Die eiskalte Kasachin hat sich mit einem Überraschungscoup erstmals zur Königin von Melbourne gekrönt. Im dramatischen Finale der Australian Open schlug Rybakina die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka mit 6:4, 4:6, 6:4.
Sie feierte damit ihren zweiten Grand-Slam-Titel nach dem Triumph in Wimbledon 2022 und revanchierte sich für das gegen Sabalenka verlorene Endspiel am Yarra River 2023. Die Belarussin muss hingegen weiter auf ihren fünften Grand-Slam-Titel warten - weil sie wie schon im Vorjahresfinale nicht an ihre Topleistung herankam.
Rybakina zeigte sich in der vollbesetzten Rod Laver Arena extrem nervenstark und belohnte sich vor den Augen von Angelique Kerber, der Turniersiegerin von 2016, für zwei großartige Wochen. Die 26-Jährige, die am Montag zur Nummer drei der Welt aufsteigen wird, zementierte ihren Status als Favoritinnenschreck - bereits zum neunten Mal gelang ihr ein Sieg gegen die Führende im WTA-Ranking.
Dabei hatte sich die Gewinnerin von 2023 und 2024, die vergangenes Jahr im Finale an Madison Keys (USA) gescheitert war, vor der Partie noch siegessicher gezeigt. "Ich weiß genau, was in all den Finalspielen, die ich gespielt und verloren habe, falsch gelaufen ist", sagte Sabalenka: "Das wird sich in dieser Saison definitiv nicht wiederholen."













