
Ruangrupa-Mitglieder treten Gastprofessur an Hamburger Kunsthochschule an
Die Welt
Im Zuge der documenta sah sich das indonesische Kollektiv Ruangrupa mit Antisemitismusvorwürfen konfrontiert. Nun treten zwei Mitglieder eine Gastprofessur an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg an. Ein „fatales Signal“, urteilt die Deutsch-Israelische Gesellschaft.
Nach der von Antisemitismusvorwürfen überschatteten documenta fifteen in Kassel treten zwei Mitglieder des indonesischen Kuratorenkollektivs Ruangrupa eine Gastprofessur an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg an. Das bestätigte die Hochschule am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte der „Spiegel“ berichtet.
Einer Sprecherin zufolge handelt es sich um eine vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderte Gastprofessur für Reza Afisina und Iswanto Hartono. Der Antrag sei bereits im Januar, also vor Beginn der documenta, gestellt worden, erklärte die Sprecherin.

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