
Rostocker Busse und Straßenbahnen verbuchen weniger Nutzer
n-tv
Jeden Tag fahren Tausende Menschen in MV mit Bus und Bahn. In der größten Stadt im Bundesland sind die Fahrgastzahlen 2025 leicht gesunken. Das wird auf mehrere Gründe zurückgeführt.
Jeden Tag fahren Tausende Menschen in MV mit Bus und Bahn. In der größten Stadt im Bundesland sind die Fahrgastzahlen 2025 leicht gesunken. Das wird auf mehrere Gründe zurückgeführt.
Rostock (dpa/mv) - Die Zahl der Fahrgäste in den Straßenbahnen und Bussen ist in Rostock im vergangenen Jahr zurückgegangen. 2025 waren 44,1 Millionen Fahrgäste in den Straßenbahnen, Bussen sowie auf der Fähre zwischen dem Stadthafen und Rostock-Gehlsdorf unterwegs, wie eine Sprecherin der Rostocker Straßenbahn AG auf dpa-Anfrage mitteilte. 2024 war mit 46,2 Millionen Fahrgästen noch ein Rekord aufgestellt worden.
Als Gründe für das Rekordjahr 2024 nannte die Sprecherin das Deutschland-Ticket und ein verbessertes Verkehrsangebot. Der Rückgang im vergangenen Jahr wurde unter anderem auf zehn Streiktage sowie auf Baumaßnahmen mit Schienenersatzverkehr zurückgeführt.
Laut Sprecherin läuft derzeit die Inbetriebnahme von neuen Straßenbahnen. 30 neue Fahrzeuge seien bestellt, vier seien bereits im Einsatz, die restlichen sollen bis Mitte kommenden Jahres die älteren Modelle ersetzen. Mit der Stadt werde eine neue Straßenbahnstrecke geplant, die vom Zoo bis nach Reutershagen gehen soll. Im März soll die Bürgerschaft über den Bau der Strecke abstimmen.
Das Busunternehmen Nahbus aus Grevesmühlen beförderte im vergangenen Jahr rund 6,7 Millionen Fahrgäste, das waren rund 40.000 mehr als noch ein Jahr zuvor, wie eine Sprecherin auf Anfrage mitteilte. Auch Nahbus sprach von einem gestiegenen Interesse in den vergangenen Jahren aufgrund des Deutschlandtickets. Der Nahverkehr Schwerin ließ eine Anfrage zunächst unbeantwortet.













