
Republikanischer Senator äußert seltene Kritik an Trump
n-tv
US-Präsident Trump gerät mit seiner Brechstangen-Politik im Umgang mit Migranten in die Kritik - nun auch aus den Reihen der Republikaner. Ein Senator aus dem konservativen Bundesstaat Louisiana nennt eine umstrittene Abschiebung nach El Salvador sogar einen "Fehler" der Regierung.
In der Republikanischen Partei von US-Präsident Donald Trump gibt es Kritik an seiner Migrationspolitik und seinem Vorgehen gegen vermeintliche Kriminelle. Der Senator John Kennedy aus dem Bundesstaat Louisiana kritisierte insbesondere Trumps Vorschlag, auch US-Bürger in ausländische Hochsicherheitsgefängnisse einweisen zu lassen.
Kennedy antwortete im TV-Sender NBC auf die Frage, ob er glaube, dass das Gesetz Trump erlaube, kriminelle US-Bürger in ausländische Gefängnisse zu schicken: "Nein, Ma'am. Weder tut es das, noch sollte es das, noch sollte es als angemessen oder moralisch angesehen werden. Wir haben unsere eigenen Gesetze." Der Republikaner betonte: "Meiner Meinung nach sollten wir keine Häftlinge in fremde Länder schicken." Bislang wagen hochrangige Mitglieder der Republikaner kaum, ihre Stimme gegen Trump zu erheben.
