
Regelwächter beschließen Änderungen für die Fußball-WM
n-tv
Fußball-Fans müssen sich schon zur WM auf neue Regeln einstellen. Der VAR bekommt mehr Befugnisse. Außerdem gibt es Änderungen im Kampf gegen Zeitspiel.
Fußball-Fans müssen sich schon zur WM auf neue Regeln einstellen. Der VAR bekommt mehr Befugnisse. Außerdem gibt es Änderungen im Kampf gegen Zeitspiel.
Der Video-Schiedsrichter im Fußball bekommt deutlich mehr Macht. Das beschlossen die internationalen Regelhüter bei der Jahreshauptversammlung des International Football Association Board (Ifab) in Wales. Die neuen Bestimmungen treten im Sommer in Kraft und könnten damit bereits bei der Weltmeisterschaft angewendet werden. In der Bundesliga dürften sie voraussichtlich ab der kommenden Saison gelten.
Künftig soll der Video-Assistent auch Eckbälle auf ihre Korrektheit überprüfen. "Sofern die Überprüfung sofort und ohne Verzögerung der Spielfortsetzung durchgeführt werden kann", heißt es in der Mitteilung. Ziel ist es zu verhindern, dass ein zu Unrecht gegebener Eckstoß unmittelbar zu einem Tor führt.
Gecheckt werden bald auch Gelbe Karten, die zu einem Platzverweis führen. Nicht kontrolliert werden hingegen erste Gelbe Karten oder nicht geahndete Verwarnungen, die zu einer Gelb-Roten Karte hätten führen können - es sei denn, nachweislich wurde der falsche Spieler oder das falsche Team bestraft.
Aufbauend auf der sogenannten Acht-Sekunden-Regel für Torhüter beim Abschlag bestätigte die Generalversammlung die Ausweitung des Countdown-Prinzips auf Einwürfe und Abstöße. "Wenn der Schiedsrichter der Meinung ist, dass ein Einwurf oder Abstoß zu lange dauert oder absichtlich verzögert wird, wird ein visueller Countdown von fünf Sekunden gestartet", erklärten die Regelhüter. Befindet sich der Ball am Ende des Countdowns nicht im Spiel, erhält das gegnerische Team einen Einwurf. Ein verzögerter Abstoß führt zu einem Eckstoß für die andere Mannschaft.

Für beide Bundesliga-Aufsteiger geht es um den Klassenerhalt: Der Hamburger SV und der 1. FC Köln liefern sich ein umkämpftes Kellerduell. Beide Teams brauchen dringend Punkte, treffen aber nur jeweils einmal das Tor. Für die Hanseaten übernimmt das Fabio Vieira sehenswert, anschließend antwortet Said El Mala mit Wucht.












