
RB Leipzig dreht Rückstand mit Hacke und HSV-Schnitzer
n-tv
Erst der Tennisball-Protest, dann ein Fußballspiel: Leipzig korrigiert den Fehlstart gegen den Hamburger SV. Erst treffen die Sachsen per Hacke, dann profitieren sie von einer Unachtsamkeit. Beim 2:1-Erfolg kann sich RB sogar einen verschossenen Elfer leisten - und bleibt an Leverkusen dran.
Erst der Tennisball-Protest, dann ein Fußballspiel: Leipzig korrigiert den Fehlstart gegen den Hamburger SV. Erst treffen die Sachsen per Hacke, dann profitieren sie von einer Unachtsamkeit. Beim 2:1-Erfolg kann sich RB sogar einen verschossenen Elfer leisten - und bleibt an Leverkusen dran.
RB Leipzig hat die Festung Volksparkstadion gestürmt und einen wichtigen Dreier im Kampf um die Champions League eingefahren. Mit dem verdienten 2:1 (1:1)-Erfolg feierten die Sachsen als erstes Top-Team an der Elbe einen Sieg. Der im zweiten Durchgang energielose HSV verlor derweil erstmals nach sechs Spielen und verpasste die Chance, sich weiter von den Abstiegsplätzen abzusetzen.
Dabei gingen die Hamburger vor 57.000 Fans durch Fabio Vieira (22.) in Führung. Romulo per Hackentor (36.) und Yan Diomande (50.) drehten für Leipzig die Partie. Obwohl Romulo mit einem Handelfmeter an HSV-Torhüter Daniel Heuer Fernandes scheiterte (62.), fügte das Team von Ole Werner den Rothosen die erste Heimniederlage nach über vier Monaten zu. Dem VfB Stuttgart, Borussia Dortmund und dem FC Bayern war dies zuvor nicht gelungen.
Für die Hamburger war es ein denkbar unglücklicher Auftakt in seine "englische Woche". Anstatt den Vorsprung auf den Tabellen-17. VfL Wolfsburg auf neun Punkte zu vergrößern, geht der Blick im Volkspark wieder nach unten. Am Mittwoch folgt für die Rothosen das Nachholspiel gegen Bayer Leverkusen, bevor es am Samstag dann nach Wolfsburg geht.
Die Zuschauer in der ausverkauften Arena sahen eine flotte Anfangsphase. Der HSV kam durch Ransford Königsdörffer (4.) und Damian Downs, der Maarten Vandevoordt mit seinem wuchtigen Abschluss zu einer Glanzparade zwang (11.), direkt zu zwei Möglichkeiten. Leipzig hatte mit Romulo (8.) und Christoph Baumgartner, der um Zentimeter an einer Hereingabe von Ridle Baku vorbeirauschte (13.), vielversprechende Offensivaktionen.

Für beide Bundesliga-Aufsteiger geht es um den Klassenerhalt: Der Hamburger SV und der 1. FC Köln liefern sich ein umkämpftes Kellerduell. Beide Teams brauchen dringend Punkte, treffen aber nur jeweils einmal das Tor. Für die Hanseaten übernimmt das Fabio Vieira sehenswert, anschließend antwortet Said El Mala mit Wucht.












