
Putin verteilt plötzlich Küsschen in der Menge
n-tv
Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie legt Wladimir Putin Wert auf Abstand. Doch in der Teilrepublik Dagestan geht der Kremlchef plötzlich auf Tuchfühlung, schüttelt Hände und verteilt sogar einen Kuss. Wenige Tage nach dem Aufstand der Wagner-Söldner habe er die Menschen nicht abweisen wollen, heißt es.
Vier Tage nach dem bewaffneten Aufstand der Wagner-Truppe hat Kremlchef Wladimir Putin erstmals offiziell Moskau verlassen und eine Reise in die russische Kaukasusrepublik Dagestan unternommen. Aufnahmen des Staatsfernsehens zeigten den russischen Präsidenten am Mittwochabend bei einem für Putin ungewöhnlichen Bad in der Menge in der Stadt Derbent am Kaspischen Meer.
Auf einem bei Telegram veröffentlichten Video der Staatsagentur Ria Nowosti ist zu sehen, wie Putin in der Dunkelheit von begeisterten Bewohnern umringt wird und ihnen die Hände schüttelt. Dann bittet ein Mädchen den Staatschef in dem Gedränge mehrmals um ein Selfie. Auf einer Aufnahme des Reporters Pawel Sarubin vom Staatsfernsehen ist zu sehen, wie Putin dem Mädchen einen Kuss auf den Kopf gibt, den Arm um sie legt und sich dann mit ihr fotografieren lässt.
