
Psychosoziale Prozessbetreuung: Opferhilfe bei Verhandlung
n-tv
Gerade von Gewalt- und Sexualdelikten betroffene Kinder haben Anspruch auf psychosoziale Prozessbegleitung bei Verhandlungen. In Thüringen soll es einfacher werden, die Hilfe zu bekommen.
Jena (dpa/th) - Mit einer neuen Koordinierungsstelle soll es für besonders schutzbedürftige Opfer in Thüringen einfacher werden, speziellen Beistand in Gerichtsverfahren zu erhalten. Ab dem 1. Dezember können Anfragen für die sogenannte Psychosoziale Prozessbetreuung zentral bei einer am Thüringer Oberlandesgericht (OLG) angesiedelten Koordinierungsstelle gestellt werden, wie das Gericht am Mittwoch mitteilte.
Psychosoziale Begleiterinnen und Begleiter stehen Betroffenen etwa zur Seite, wenn diese vor Gericht aussagen müssen. Sie unterstützen aber auch während des gesamten Strafverfahrens. Mit der Begleitung soll laut Bundesjustizministerium vor allem die individuelle Belastung der Opfer reduziert werden. Dabei handelt es sich aber nicht um einen Rechtsbeistand. Die Prozessbegleitung ersetzt also nicht die Anwältin oder den Anwalt.
"Mit dem neuen Angebot können wir den Betroffenen schwerer Straftaten noch besser helfen, das für sie besonders belastende Strafverfahren durchzustehen", sagte der Präsident des Thüringer Oberlandesgerichts Thomas Schneider.

Der Politikwissenschaftler Thomas Biebricher rechnet damit, dass der Streit um die "Lifestyle-Teilzeit" auf dem CDU-Parteitag zumindest im Hintergrund eine Rolle spielen wird. Aktuell dominiere zwar der wirtschaftsliberale Flügel. "Aber natürlich gibt es in der CDU auch andere, die darauf hinweisen, dass die Union immer gut damit gefahren ist, sich dem Neoliberalismus nicht komplett auszuliefern."












