
Polizei nimmt möglichen Kugelbomben-Verkäufer fest
n-tv
Silvester sterben zwei 18-Jährige beim Zünden zweier Kugelbomben. Kurz darauf nimmt die Polizei einen Mann fest, der mindestens einem von ihnen den Sprengkörper verkauft haben soll.
Silvester sterben zwei 18-Jährige beim Zünden zweier Kugelbomben. Kurz darauf nimmt die Polizei einen Mann fest, der mindestens einem von ihnen den Sprengkörper verkauft haben soll.
Die Polizei hat nach dem Tod zweier 18-Jähriger an Silvester in Bielefeld einen Verdächtigen festgenommen. Die beiden jungen Männer starben infolge schwerster Kopfverletzungen, nachdem sie Pyrotechnik gezündet hatten. Dabei soll es sich um sogenannte Kugelbomben handeln. Der Festgenommene soll mindestens einem der beiden 18-Jährigen eine Kugelbombe verkauft haben. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung schließt die Polizei nicht aus, dass der Verdächtige auch im zweiten Fall die Kugelbombe verkauft hat.
Nach Angaben der Zeitung soll die Festnahme bereits wenige Tage nach den tödlichen Unfällen stattgefunden haben. Bei ihm soll es sich um einen 20-Jährigen handeln. Die Polizei bestätigt den Vorgang offiziell hingegen nicht. "Vor dem Hintergrund der laufenden Ermittlungen können wir vorerst keine Auskünfte zu einer möglichen Festnahme geben", sagte Pressesprecher Fabian Rickel demnach zur "Bild"-Zeitung.
Die "Neue Westfälische" hatte zuvor berichtet, dass Handyauswertungen die Ermittler auf die Spur des 20-Jährigen gebracht hätten. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurde den Beamten zufolge zwar keine Pyrotechnik gefunden, aber leere Verpackungen von illegalen Feuerwerkskörpern.
Der Verdächtige wurde laut "Bild"-Zeitung mittlerweile wieder entlassen. Gegen ihn laufe ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz und wegen fahrlässiger Tötung.

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