
Paul Lynchs Roman „Jenseits der See“ – Zwei Männer, ein Sturm und das Meer
Frankfurter Rundschau
Paul Lynchs Roman „Jenseits der See“
Sag mir, Hector, was ist ein Sturm? Ein bisschen Wind, mehr nicht.“ Der Fischer Bolivar ist ein alter Hase in seinem Beruf, ein großer, kräftiger Mann dazu, mit robustem Selbstbewusstsein. „Mir ist noch kein Sturm begegnet, der mich unterkriegt.“ Er nimmt die Wetterwarnung auf die leichte Schulter, anders als seine Kollegen, er überredet außerdem einen unerfahrenen jungen Mann, eben jenen Hector, mit ihm rauszufahren. Er ist auch bereit, ihm mehr zu zahlen. Man weiß, es wird nicht gutgehen, nicht nur, weil auf eine Meckerei Bolivars – was für ein Blödsinn dieser Idiot da singt, brummelt er – seine Bekannte Rosa sagt: „Diese Lieder singt man für die Knochen der Toten.“

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