
Paradoxer Effekt: Grönlands Eisschmelze lässt lokalen Meeresspiegel sinken – „Ozean ist keine Badewanne“
Frankfurter Rundschau
Während Grönlands schmelzende Eismassen global den Meeresspiegel meterweit steigen lassen, passiert vor Ort das Gegenteil: Ausgerechnet dort sinkt der Wasserspiegel.
Frankfurt – Grönlands gewaltige Eismassen drohen den globalen Meeresspiegelanstieg um Meter voranzutreiben. Würde das gesamte Eis der zweitgrößten Eiskappe der Welt vollständig schmelzen, könnte der weltweite Meeresspiegel um etwa sieben Meter ansteigen. Bereits heute verliert die arktische Insel dramatisch an Eismasse: Zwischen 1972 und 2018 sind fast 5000 Gigatonnen Eis verschwunden und haben den globalen Meeresspiegel schon um 13,7 Millimeter steigen lassen. Grönland ist mittlerweile von „extremen Schmelzphasen“ betroffen.
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