
Pöbelnde Curling-Olympiasieger dürfen nicht zur WM
n-tv
Im Februar krönen sich die kanadischen Curler um Brad Jacobs noch zu Olympiasiegern, nun gibt es einen Tiefschlag: Das kontroverse Team verpasst die Qualifikation für die WM.
Im Februar krönen sich die kanadischen Curler um Brad Jacobs noch zu Olympiasiegern, nun gibt es einen Tiefschlag: Das kontroverse Team verpasst die Qualifikation für die WM.
Bei den Olympischen Spielen gewinnt Team Kanada um Skip Brad Jacobs die Goldmedaille im Curling, nun verpassen die Olympiasieger die Weltmeisterschaften. Bei den kanadischen Meisterschaften, die auch als internes Qualifikationsturnier für die WM im April in Utah fungieren, scheitert das Team schon im Halbfinale.
Die Kanadier hatten bei den Spielen in Mailand und Cortina für einen Eklat gesorgt: Im Vorrundenmatch gegen Schweden war der kanadische Routinier Marc Kennedy von einem Gegenspieler des Betrugs bezichtigt worden. Daraufhin kam es zu einem der größten Aufreger der Spiele: Kennedy rief Oskar Eriksson zu: "Verpiss dich!", weitere im Gentleman-Sport unübliche Beschimpfungen ("Fuck you!") folgten. Bilder zeigten nach der Begegnung, dass die kanadischen Spieler die Steine tatsächlich mehrfach regelwidrig berührt hatten.
Besonders aus Schweden gab es im Nachgang heftige Reaktionen auf den Vorfall, aber Kennedys Ausraster - und die Diskussion um die Regelverstöße an sich - wurden auch von anderen Nationen thematisiert.
"Es gab in dieser Woche viel Hass da draußen, aber wir haben uns entschieden, diesen Hass nicht in unsere Kabine zu lassen, ihm keinen Raum in unseren Köpfen zu geben und uns einfach gegenseitig zu vertrauen", sagte Kennedy nach dem 9:6 im Finale gegen Großbritannien.

Für beide Bundesliga-Aufsteiger geht es um den Klassenerhalt: Der Hamburger SV und der 1. FC Köln liefern sich ein umkämpftes Kellerduell. Beide Teams brauchen dringend Punkte, treffen aber nur jeweils einmal das Tor. Für die Hanseaten übernimmt das Fabio Vieira sehenswert, anschließend antwortet Said El Mala mit Wucht.












