
Nun also doch: Bundesliga entscheidet sich gegen den DFB
n-tv
Die Beziehung zwischen den Klubs der Frauen-Bundesliga und dem DFB bleibt kompliziert: erst der öffentliche Streit, dann die leichte Annäherung. Nun gehen die Klubs erneut auf Distanz zum Deutschen Fußball-Bund.
Die Beziehung zwischen den Klubs der Frauen-Bundesliga und dem DFB bleibt kompliziert: erst der öffentliche Streit, dann die leichte Annäherung. Nun gehen die Klubs erneut auf Distanz zum Deutschen Fußball-Bund.
Die ursprünglich geplante GmbH zwischen dem neuen Ligaverband Frauen-Bundesliga FBL und dem Deutschen Fußball-Bund ist nach Angaben der Klubs vorerst geplatzt. Dies teilten die 14 Erstligisten nach ihrer ersten Mitgliederversammlung in Frankfurt/Main mit. Die Positionen und Rahmenbedingungen des DFB könnten nicht erfüllt werden, hieß es.
Der DFB bedauerte die Entscheidung des Ligaverbandes, es bestehe aber weiterhin die Bereitschaft, über die weitere Professionalisierung der Frauen-Bundesliga zu sprechen. "Wir wollen in der Sache vorankommen und sind weiterhin an guten Lösungen interessiert. Das gebietet allein die fortschreitende internationale Entwicklung des Frauenfußballs", hieß es.
Der Verband werde die Bundesliga zunächst unter seinem Dach ambitioniert weiterführen: "Der DFB steht darüber hinaus zu seiner Entscheidung, in den kommenden Jahren einhundert Millionen Euro in die Entwicklung des Frauen- und Mädchenfußballs zu investieren."
Nicht einig wurden sich die Parteien vor allem in der Frage, wer die Geschäftsführung bestellen darf. Der DFB hatte knapp über 100 Millionen Euro für die kommenden acht Jahre in Aussicht gestellt, dies aber an Mitspracherechte gekoppelt. Zwar sollen sich beide Parteien in vielen Punkten einig geworden sein, nicht aber in den wesentlichen.













