
Norwegischer Gold-Coup sorgt für Tränen bei Prevc
n-tv
Im Kampf um die Podestplätze sind die deutschen Skispringerinnen chancenlos, Selina Freitag wird immerhin Siebte. Der Bundestrainer sagt, was er jetzt definitiv nicht machen wird. Die große Favoritin, Nika Prevc, weint. Sie holt nur Silber.
Im Kampf um die Podestplätze sind die deutschen Skispringerinnen chancenlos, Selina Freitag wird immerhin Siebte. Der Bundestrainer sagt, was er jetzt definitiv nicht machen wird. Die große Favoritin, Nika Prevc, weint. Sie holt nur Silber.
Den deutschen Skispringerinnen blieb beim großen Medaillen-Showdown nur die Zuschauerrolle, die geschlagene Topfavoritin Nika Prevc weinte bitterlich in den Armen ihres Trainers: Die erste Schanzen-Entscheidung bei den Olympischen Winterspielen in Italien bot Drama und Spektakel, aber nicht das erhoffte erste Edelmetall für das deutsche Team.
Selina Freitag belegte als Beste aus dem Team von Bundestrainer Heinz Kuttin in Predazzo den siebten Platz. "Ich habe es im Vorfeld gesagt, wir kommen hierher, um um Medaillen zu kämpfen", sagte der unzufriedene Kuttin in der ARD. Er wisse jedoch, "dass du nach so einem Tag nicht draufhauen kannst, dass du wirklich Ruhe bewahren und sachlich bleiben musst und einfach weiterarbeiten musst."
Freitag machte ihr guter zweiter Sprung Mut. "Der zweite Sprung ist auf jeden Fall Motivation. Also weiter dran arbeiten, dass wir da oben stehen", sagte sie. "Jetzt ist auch so ein bisschen der Druck abgefallen und das nehme ich mit."
Zur Olympiasiegerin krönte sich überraschend nicht die Slowenin Prevc, sondern Anna Odine Stroem aus Norwegen. Sie jubelte ausgelassen mit ihren Teamkolleginnen und schien ihren Erfolg kaum fassen zu können. Stroem verwies Prevc mit Sprüngen auf 100 und 101 Meter auf den zweiten Platz. Bronze ging an die Japanerin Nozomi Maruyama. "Sie ist schlagbar. Jeder hat mal einen guten und mal einen schlechten Tag", kommentierte Freitag Prevc' Silberrang.













