
Mordkommission ermittelt nach Knochenfund in Schloss Neuhaus
n-tv
Bielefeld (dpa/lnw) - Mehr als zweieinhalb Jahre nach dem Fund eines menschlichen Oberschenkelknochens in Schloß Neuhaus ermittelt jetzt eine Mordkommission. Mit Leichenspürhunden und Polizeitauchern werde am Dienstag das Umfeld des Fundortes nach den sterblichen Überresten eines bereits seit 2002 vermissten Mannes abgesucht, teilten die Staatsanwaltschaft Paderborn und die Polizei Bielefeld mit.
Die Polizei hatte zuvor aus dem Ausland Hinweise auf den vermissten Mann erhalten. Ein Gutachten habe nun bestätigt, dass es sich um den Oberschenkelknochen des Vermissten handele, hieß es weiter. Eine Spaziergängerin hatte den Knochen im August 2020 am Habichtsee in Schloß Neuhaus gefunden.
Ein Abgleich auf Vermisste und unbekannte Tote war zunächst negativ verlaufen. Gewissheit brachte ein DNA-Abgleich mit einem Angehörigen des Vermissten, der zum damaligen Zeitpunkt 52 Jahre alt war. Ein Gewaltverbrechen könne nicht ausgeschlossen werden, hieß es weiter.

Der Politikwissenschaftler Thomas Biebricher rechnet damit, dass der Streit um die "Lifestyle-Teilzeit" auf dem CDU-Parteitag zumindest im Hintergrund eine Rolle spielen wird. Aktuell dominiere zwar der wirtschaftsliberale Flügel. "Aber natürlich gibt es in der CDU auch andere, die darauf hinweisen, dass die Union immer gut damit gefahren ist, sich dem Neoliberalismus nicht komplett auszuliefern."












