
Merz mit scharfer Ansage an Trump: Nato raus aus dem Krieg!
RTL
Bei zwei Treffen im Weißen Haus verstehen sich Bundeskanzler Friedrich Merz und US-Präsident Donald Trump bestens. Es gibt warme Worte, Geschenke werden überreicht. Doch mittlerweile mehrt sich die Kritik aus Berlin am Vorgehen der Vereinigten Staaten. Das hat mehrere Gründe.
Bei zwei Treffen im Weißen Haus verstehen sich Bundeskanzler Friedrich Merz und US-Präsident Donald Trump bestens. Es gibt warme Worte, Geschenke werden überreicht. Doch mittlerweile mehrt sich die Kritik aus Berlin am Vorgehen der Vereinigten Staaten. Das hat mehrere Gründe. Es sind klare, harte Worte, die sich manche wohl schon früher vom Bundeskanzler gegenüber dem US-Präsidenten gewünscht haben. „Dieser Krieg ist nicht Angelegenheit der Nato“, sagt Friedrich Merz am Montagabend mit ernstem Gesichtsausdruck im Kanzleramt in Berlin in Richtung Donald Trump. Die Nahost- und Golf-Region dürfe „nicht in einen ewigen Krieg mit unklaren Zielen hineinschlittern“, warnt der Kanzler bei einem Treffen mit dem niederländischen Ministerpräsidenten Rob Jetten. Das Ende der iranischen Führung „herbeizubomben wird nach allen Erfahrungen, die wir ja auch in früheren Jahren und Jahrzehnten gemacht haben, aller Voraussicht nach nicht gelingen“, ergänzt Merz. Kein Herumlavieren, sondern eine klare Absage an Trump. Dabei galt Merz bisher als einer der wenigen in der EU mit guten Kontakten zum US-Präsidenten. Dabei hatte der Kanzler vor seinem Besuch im Weißen Haus direkt nach dem Start der Angriffe Israels und der USA auf den Iran noch gesagt, es sei „jetzt nicht der Moment, unsere Partner und Verbündeten zu belehren“. Nun fühlen sich manche bei Merz dagegen gar an den damaligen Kanzler Gerhard Schröder und dessen Absage an einen US-Angriff auf den Irak aus dem Jahr 2003 erinnert. Fünf Gründe, warum sich Merz nun auch öffentlich scharf gegen Trump abgrenzt: 1. Trumps Ton

Die Spritpreise sorgen für neuen politischen Zoff. Vertreter von BP und Shell mussten sich den Fragen einer Taskforce der Bundesregierung stellen – doch zufrieden ist die Koalition danach nicht. Jetzt steht erneut der Vorwurf im Raum: Verdienen die Konzerne seit Beginn des Iran-Kriegs zu viel an Benzin und Diesel?












