
24 Stunden, sieben Tage die Woche – Polizei überwacht Maddie-Verdächtigen weiter engmaschig
RTL
Seit seiner Entlassung aus dem Gefängnis lebt der Tatverdächtige im Fall des verschwundenen britischen Mädchens Madeline McCann an verschiedenen Orten in Norddeutschland. Rund um die Uhr überwacht die Polizei Christian B.
Immer im Visier. Eigentlich hätte die Polizei die dauerhafte Überwachung von Christian B. am Dienstag (17. März) beendet. Seit seiner Entlassung aus dem Gefängnis lebt der Tatverdächtige im Fall des verschwundenen britischen Mädchens Madeline McCann an verschiedenen Orten in Norddeutschland. Jetzt teilt die Polizei mit: Die Überwachung des Ex-Sträflings geht weiter. Zunächst hatte der NDR berichtet. Seit dem 17. September 2025 lebt Christian B. in Freiheit – auch wenn es gerichtliche Auflagen gibt. Sein Anwalt Friedrich Fülscher holt ihn an diesem Mittwoch aus der JVA Sehnde. Hier hatte er eine siebenjährige Haftstrafe unter anderem wegen Vergewaltigung abgesessen. Doch egal, wo er sich aufhält – Christian B. wird rund um die Uhr von der Polizei überwacht. Nachdem er in Kiel und Neumünster gewohnt hatte, lebt der Ex-Häftling jetzt in Braunschweig bei einem Bekannten, berichtet der NDR. Im Dreischichtsystem sind immer zwei Polizisten an der Seite des 48-Jährigen. Die Polizei bestätigt auf RTL-Nachfrage: „Seit dem Aufenthalt von Christian B. in Braunschweig (12.02.26) führen wir rund um die Uhr polizeiliche Maßnahmen, die u.a. eine durchgehende Begleitung des Herrn B. beinhalten. Dies hat auch weiterhin Bestand.” Laut NDR wird die Überwachung bis zum 14. April verlängert. Wie es dann weitergeht, ist noch unklar. Lese-Tipp: So viel Zeit kostet Maddie-Verdächtiger Christian B. den Staat Nach Einschätzung eines Gerichtsgutachters besteht bei B. eine hohe Gefahr für weitere Straftaten. Es gibt aktuell aber keine rechtliche Grundlage für freiheitsentziehende Maßnahmen. Daher basieren die Maßnahmen der Polizei Braunschweig „im Allgemeinen auf Grundlage der Gefahrenabwehr”. Man stehe „unter anderem zur Einhaltung aller rechtlichen Möglichkeiten” in engem Austausch mit der Justiz und der Stadt Braunschweig, heißt es auf RTL-Nachfrage.

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