
Mehr Nachwuchsjuristen und etwas mehr Prädikatsexamen
n-tv
Magdeburg (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt haben in diesem Jahr 112 Frauen und Männer das zweite juristische Staatsexamen absolviert und damit ihre juristische Ausbildung abgeschlossen. Das sind 22 mehr als noch im Vorjahr, wie das Justizministerium am Mittwoch in Magdeburg mitteilte. 21,4 Prozent (2021: 18,9 Prozent) schafften ein Prädikatsexamen mit den Noten "vollbefriedigend", "gut" oder "sehr gut". Rund 16 Prozent der Kandidaten hätten die zweite juristische Staatsprüfung nicht bestanden.
"Die Justiz Sachsen-Anhalt unterbreitet allen geeigneten Volljuristinnen und Volljuristen ein Einstellungsangebot", erklärte Justizministerin Franziska Weidinger (CDU). Gebraucht würden Richter, Staatsanwälte, Notarassessoren und Verwaltungsjuristen. "Allein für die Gerichte und Staatsanwaltschaften in Sachsen-Anhalt sollen jährlich mindestens 40 Juristinnen und Juristen neu eingestellt werden", sagte Weidinger, die im Ministerium Nachwuchsjuristen empfing.

Der Politikwissenschaftler Thomas Biebricher rechnet damit, dass der Streit um die "Lifestyle-Teilzeit" auf dem CDU-Parteitag zumindest im Hintergrund eine Rolle spielen wird. Aktuell dominiere zwar der wirtschaftsliberale Flügel. "Aber natürlich gibt es in der CDU auch andere, die darauf hinweisen, dass die Union immer gut damit gefahren ist, sich dem Neoliberalismus nicht komplett auszuliefern."












