
Medaillen-Hoffnung Aicher stürzt bei Olympia-Generalprobe
n-tv
Schock für das deutsche Olympia-Team: Medaillen-Hoffnung Emma Aicher stürzt beim Super-G in Crans Montana - kommt aber wohl mit dem Schrecken davon. Anschließend geht die 22-Jährige hart mit sich ins Gericht.
Schock für das deutsche Olympia-Team: Medaillen-Hoffnung Emma Aicher stürzt beim Super-G in Crans Montana - kommt aber wohl mit dem Schrecken davon. Anschließend geht die 22-Jährige hart mit sich ins Gericht.
Medaillen-Hoffnung Emma Aicher hat die Olympia-Generalprobe verpatzt, ist bei einem Sturz beim Super-G in Crans Montana aber mit dem Schrecken davongekommen. Die 22 Jahre alte Allrounderin stürzte bei strahlendem Sonnenschein über der Piste Mont Lachaux im "Fuchsloch" - und damit an jener Stelle, an der sich am Tag zuvor in der Abfahrt Lindsey Vonn ebenfalls bei einem Sturz verletzt hatte.
Während Teamkollegin Kira Weidle-Winkelmann als hervorragende Fünfte das Podest nur um acht Hundertstel verpasste, suchte Aicher nicht nach Ausreden. "Ich bin einfach nicht auf den Außenski gestanden. Das darf einfach nicht passieren - ein Anfängerfehler", sagte sie im ZDF, betonte aber: "Mein Skifahren passt gut, ich werde mich davon nicht runterbringen lassen. Einfach abhaken."
Im letzten Rennen vor Olympia, das für die Frauen am 8. Februar mit der Abfahrt in Cortina d'Ampezzo beginnt, feierte Malorie Blanc aus der Schweiz unter dem Jubel des Publikums bei ihrem erst 20. Weltcup-Start ihren ersten Sieg. Sie gewann vor Sofia Goggia aus Italien (+0,18 Sekunden) und Abfahrtsweltmeisterin Breezy Johnson (USA/+0,36).
Aicher war bis zu ihrem Ausscheiden mit Bestzeit unterwegs. Nachdem sie dann ein wenig den Hang abwärts gerutscht war, stand sie aber sofort wieder auf und warf enttäuscht den Kopf in den Nacken. Als wenig später Teamkollegin Weidle-Winkelmann zum zweitbesten Ergebnis ihrer Karriere im Super-G raste, stand Aicher schon wieder im Zielraum und applaudierte. "Ein gutes Gefühl, dass ich wieder vorne dabei bin", sagte Weidle-Winkelmann.













