
Möglicherweise Landesgartenschau in Schwerin 2035
n-tv
Die Landeshauptstadt hat enorm von der Bundesgartenschau 2009 profitiert. Jetzt gibt es neue Pläne.
Schwerin (dpa/mv) - Ein knappes Vierteljahrhundert nach der ersten und bisher einzigen Landesgartenschau in Mecklenburg-Vorpommern 2002 in Wismar gibt es neue Pläne. Das Kabinett von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) wird sich voraussichtlich am 29. Juli mit der Idee einer Landesgartenschau in Schwerin beschäftigen, wie ein Regierungssprecher sagte. Der Verein Pro Schwerin sei mit dem Vorschlag an das Land herangetreten, eine Landesgartenschau 2035 durchzuführen. Zuvor hatte die "Ostsee-Zeitung" berichtet.
Schwesig halte die Idee für gut. Schwerin hatte 2009 bereits die Bundesgartenschau (Buga) rund um das Schloss ausgerichtet und in der Folge einen nachhaltigen touristischen Aufschwung erlebt. "Die Buga 2009 hat wertvolle Impulse gesetzt und Schwerins Weg zum Welterbe maßgeblich unterstützt", sagte die Ministerpräsidentin. "Unsere Landeshauptstadt ist für Einheimische und Gäste attraktiver geworden." Sie traue Schwerin zu, eine "großartige Landesgartenschau" auf die Beine zu stellen.
Gartenschauen gelten als Motoren der Stadtentwicklung. Sie sollen nicht nur Besucher anlocken, sondern auch städtebauliche Missstände beseitigen. In aller Regel sind dafür Millionen-Investitionen nötig. Die für dieses Jahr geplante Bundesgartenschau in Rostock wurde aus Geldmangel abgesagt. In Schwerin gilt gerade wieder eine Haushaltssperre.
