
Lang lehnt "Verschärfungen" bei Heizungsgesetz ab
n-tv
Kommen jetzt noch härtere Regeln für den Heizungsumbau? Grünen-Co-Chefin Ricarda Lang dementiert. Vielmehr gehe es in den anstehenden Verhandlungen im Bundestag um mehr Fördergelder. Dennoch beharrt sie auf dem zügigen Umstieg zu klimafreundlichen Technologien auch in deutschen Heizungskellern.
Die Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang hat Forderungen aus dem Umweltausschuss des Bundesrats, die das Gebäudeenergiegesetz (GEG) verschärfen könnten, eine Absage erteilt. "Weitere Verschärfungen sind nicht geplant", sagte Lang in der ntv-Sendung "Frühstart". Das Gegenteil sei der Fall. "Wenn wir als Grüne an einer Stelle sagen, da müssen wir noch mal ran, dann ist es die soziale Flankierung", so Lang.
Stand heute soll die Förderung von mindestens 30 Prozent für den Austausch der Heizung allen Haushalten zugute kommen und nur nach oben hin gedeckelt werden. Lang fände es deutlich sinnvoller, sozial gestaffelt vorzugehen. Die, die wenig haben, sollten mehr Unterstützung bekommen. Das sei jetzt Gegenstand der Verhandlungen im Bundestag. Sie erwarte, "dass man jetzt bereit ist, Geld in die Hand zu nehmen, wenn es darum geht, die Bürgerinnen und Bürger beim Umstieg auf klimafreundliche, aber auf Dauer auch bezahlbare Technologien dann auch wirklich zu unterstützen"
Lang kritisierte zudem, dass sich die Ampel in den letzten Wochen zu sehr mit sich selbst beschäftigt habe. Dabei wollten die Menschen eher wissen, wie sich die Lage im Land verbessere - im Hinblick auf Klimaschutz und Wohlstand. Darauf müsse man sich fokussieren.
