
Kolumbianisches Militär beklagt 66 Todesopfer bei Absturz
n-tv
Bei dem Absturz einer kolumbianischen Militärmaschine bestätigen sich erste Befürchtungen: Viele der Insassen verlieren ihr Leben, bisher zählen die Behörden 66 Tote. Der Oberbefehlshaber des Militärs geht nicht von einem Anschlag aus.
Bei dem Absturz einer kolumbianischen Militärmaschine bestätigen sich erste Befürchtungen: Viele der Insassen verlieren ihr Leben, bisher zählen die Behörden 66 Tote. Der Oberbefehlshaber des Militärs geht nicht von einem Anschlag aus.
Bei dem Absturz eines Militärflugzeugs im Süden Kolumbiens sind offiziellen Angaben zufolge mindestens 66 Menschen gestorben und Dutzende verletzt worden. Dies teilte der Oberbefehlshaber der kolumbianischen Streitkräfte, General Hugo Alejandro López Barreto, auf X mit.
Bei den Todesopfern handele es sich überwiegend um Militärs, die große Mehrheit von ihnen habe dem Heer angehört. Zudem starben den Angaben zufolge Mitglieder der Luftwaffe sowie zwei Polizisten. Bislang seien 57 Menschen teils schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht worden. Als vermisst galten zunächst vier Militärs.
López Barreto sprach von einem "tragischen Unfall". "Derzeit haben wir keine Informationen oder Indizien, dass es sich um einen Anschlag einer illegalen bewaffneten Gruppe gehandelt haben könnte", sagte er weiter. An Bord der Maschine vom Typ C-130 Hercules befanden sich seinen Angaben zufolge insgesamt 128 Menschen, davon 11 Besatzungsmitglieder.
Nach Angaben der Feuerwehr prallte die Maschine beim Start gegen das Ende der Landebahn und streifte beim Absturz mit einem Flügel einen Baum. Das Flugzeug fing Feuer, wobei Sprengstoff an Bord explodierte. Bewohner der abgelegenen Region waren die ersten, die Überlebende aus den Trümmern bargen. Videos zeigten Männer, die verwundete Soldaten auf Motorrädern über Schotterwege transportierten.













