
38-Jähriger in Berlin angeschossen
n-tv
"In Berlin vergeht kaum eine Nacht, in der nicht irgendjemand zur Schusswaffe greift", attestiert ein Sprecher der Polizei. Beim jüngsten Vorfall im Stadtteil Schöneberg wird ein Mann im Unterkörper getroffen.
"In Berlin vergeht kaum eine Nacht, in der nicht irgendjemand zur Schusswaffe greift", attestiert ein Sprecher der Polizei. Beim jüngsten Vorfall im Stadtteil Schöneberg wird ein Mann im Unterkörper getroffen.
Ein Mann ist in Berlin-Schöneberg angeschossen worden. Der 38-Jährige sei mit einer Schussverletzung im Unterkörper in ein Krankenhaus gebracht worden, sagte ein Polizeisprecher. Lebensgefahr bestehe nicht.
Zeugen sollen gegen Mitternacht Schussgeräusche gehört haben. Im Anschluss soll der oder die Täter mit einem Auto geflüchtet sein. Die Polizei fahndet nach ihnen, bislang ohne Erfolg. Der Kriminaldauerdienst nahm noch in der Nacht die Ermittlungen auf, auch zu den Hintergründen der Tat.
In Berlin nahm die Zahl von Zwischenfällen mit Schusswaffen zuletzt zu. Erst am Wochenende war ein 23-Jähriger im Stadtteil Wilmersdorf angeschossen worden, er kam am Samstagmorgen schwer verletzt ins Krankenhaus. Hintergrund der Taten sind nach Erkenntnissen der Ermittler oft Revierkämpfe und Auseinandersetzungen im kriminellen Milieu.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Berlin äußerte sich alarmiert über diese Entwicklung und die jüngste Tat. "Täglich grüßt das Murmeltier, und so traurig es klingt. In Berlin vergeht kaum eine Nacht, in der nicht irgendjemand zur Schusswaffe greift", erklärte Sprecher Benjamin Jendro. Wer auf der Straße mehrere Schüsse auf eine Person abgebe, sei bereit zu töten und nehme neben seinem Ziel auch andere Opfer in Kauf.













