
Klöckner will Wölfe "gezielt" zum Abschuss freigeben
RTL
Landwirtschaftsministerin Klöckner will Wölfe gezielt abschießen lassen. Für diesen Vorschlag hagelt es Kritik aus dem Netz.
Seit gut zwei Jahrzehnten streift der Wolf wieder durch deutsche Wälder. Das erfreut längst nicht alle. Vor allem Bauern klagen über das Raubtier. Im Jahr 2019 habe es durch Wolfsrisse fast 3.000 tote oder verletze Nutztiere gegeben. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner will dieses Problem jetzt angehen. Auf Instagram hagelt es Kritik. +++ Wahlprogramm: Diese Pläne haben CDU und CSU +++ Die Bundesministerin wirbt für einen gezielten Abschuss einzelner Raubtiere in solchen Regionen, in denen bereits viele Wölfe leben. "Der gute Erhaltungszustand beim Wolf ist in einigen Bundesländern, darunter Niedersachsen, erreicht. Deswegen setzen wir uns für ein regionales Bestandsmanagement ein." Die CDU wolle sich nicht mit den wachsenden Problemen auf dem Land abfinden. "2019 hatten wir durch Wolfsrisse fast 3.000 tote oder verletze Nutztiere. Wo soll das enden, wenn man es einfach ließe?" Sie könne sehr gut nachvollziehen, dass Eltern um ihre Kinder besorgt seien, sagte Klöckner. Es gehe dabei aber nicht darum, den Wolf komplett auszurotten.
Die Grünen haben in München zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt die Rathausspitze erobert. In der Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt setzte sich der erst 35 Jahre alte Kandidat Dominik Krause laut vorläufigem Ergebnis mit 56,4 Prozent der Stimmen gegen den langjährigen Amtsinhaber Dieter Reiter (67, SPD) durch.

Mehrere tausend Menschen haben in Berlin an einer Demonstration „Gegen sexualisierte digitale Gewalt - Solidarität mit allen Opfern” teilgenommen. Sie versammelten sich am Nachmittag am Brandenburger Tor auf dem vollständig gefüllten Pariser Platz. Auf Plakaten stand: „Menschenrechte auch im Internet” und „Die Scham muss die Seiten wechseln”. Die Polizei sprach von 6700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die Veranstalter von 13.000 Menschen.











