
Kind stirbt bei Feuer in Berliner Hochhaus
n-tv
Die Feuerwehr wird am Abend zu einem Wohnungsbrand im Osten Berlins gerufen. Als die Einsatzkräfte eintreffen, schlagen die Flammen in dem Hochhaus bereits aus den Fenstern. Ein Kind wird so schwer verletzt, dass es im Krankenhaus stirbt.
Die Feuerwehr wird am Abend zu einem Wohnungsbrand im Osten Berlins gerufen. Als die Einsatzkräfte eintreffen, schlagen die Flammen in dem Hochhaus bereits aus den Fenstern. Ein Kind wird so schwer verletzt, dass es im Krankenhaus stirbt.
Bei einem Hochhausbrand im Berliner Osten ist ein Kind ums Leben gekommen. Das sagte ein Feuerwehrsprecher am späten Abend. Über den Zustand eines anderen Kindes sowie einer Frau, die beide ebenfalls reanimiert werden mussten, gibt es noch keine weiteren Informationen. Alle drei waren bewusstlos in dem Hausflur nahe der Brandwohnung gefunden worden. 60 Bewohnerinnen und Bewohner retteten sich teils selbst oder wurden von Einsatzkräften ins Freie gebracht.
Der Brand war um kurz vor 20 Uhr in der dritten Etage eines 20-geschossigen Hochhaus im Ortsteil Friedrichsfelde im Bezirk Lichtenberg ausgebrochen - in ersten Angaben der Feuerwehr war vom vierten Obergeschoss die Rede. In der Brandwohnung habe es sehr viele Einrichtungsgegenstände gegeben, sagte ein Feuerwehrsprecher, deutlich mehr als für eine Wohnung üblich. Das Feuer habe sich dadurch sehr schnell ausgebreitet. Als die Einsatzkräfte eintrafen, habe die Wohnung komplett gebrannt, Flammen schlugen bereits aus den Fenstern. Der Bewohner habe sich ersten Erkenntnissen zufolge selbst retten können.
Der Rauch habe sich sehr schnell im Gebäude ausgebreitet, hieß es weiter. Auf jeder Etage des Hochhauses befinden sich acht Wohnungen. Über die genaue Zahl der Verletzten gibt es noch keine Informationen. 20 Wohnungen in dem Komplex mit schätzungsweise mehr als 150 Einheiten seien vorerst nicht bewohnbar, sagte ein Feuerwehrsprecher. Viele Bewohner mussten erst einmal anderweitig unterkommen. In manchen der unbewohnbaren Einheiten gebe es keinen Strom und kein Wasser, andere seien so verraucht, dass man dort nicht schlafen könne. Wer nicht bei Verwandten oder Bekannten unterkam, konnte heute in einer nahegelegenen Turnhalle schlafen. Der Bezirk versuche, für die Zeit danach Wohnungen und Hotels zu organisieren, hieß es.
Die Feuerwehr sei in der Spitze mit rund 170 Kräften im Einsatz gewesen, hieß es. "Da der Einsatz auch für unsere Einsatzkräfte nicht alltäglich war, wurde ein Einsatznachsorgeteam eingesetzt." Die Polizei hat nun die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Einsturzgefährdet soll das Haus nicht sein. Der Brand ist inzwischen gelöscht.

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