
Italienisches Anti-Homophobie-Gesetz
RTL
Der Vatikan hat ein Problem mit einem Anti-Homophobie-Gesetz und will bei der italienischen Regierung Einfluss nehmen. Ein offenbar beispielloser Vorgang.
Wie die italienische Zeitung "Corriere della Sera" berichtet, sei der Außenbeauftragte des Heiligen Stuhls, Paul Gallagher (im Bild), am 17. Juni in der italienischen Botschaft im Vatikan erschienen. Sein Anliegen: Die Änderung eines Gesetzestextes. Es ging ihm dabei allerdings nicht um irgendein Gesetz: Gallagher wollte nämlich Einfluss nehmen auf den Entwurf eines italienischen Anti-Homophobie-Gesetzes. Das Eingreifen des "Heiligen Stuhls" sei ein beispielloser Akt des Vatikans in der Geschichte der Beziehungen beider Staaten, schreibt die italienische Zeitung weiter. Wegen seines Initiators Alessandro Zan von den Sozialdemokraten wird das entsprechende Gesetz nur "ddl Zan" genannt. Das Problem, das die katholische Kirche hat: Sie sieht sich durch das "ddl Zan" in den ihr zugesicherten Freiheiten eingeschränkt. Diese beruhen auf einer Vereinbarung, die der Vatikan und Italien 1984 unterzeichnet haben. Sie regelt etwa die Organisationsfreiheit der Kirche. Den Vatikan besorgt, dass das Gesetz zum Beispiel vorsieht, Privatschulen nicht davon zu befreien, etwas für den nationalen Tag gegen Homo- und Transphobie zu organisieren, wie es in dem Bericht weiter heißt.
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