
Software in Bremer Stadtbahnen schlägt bei Schlägereien Alarm
RTL
„AI-Watch“ soll bis Ende 2026 in mehr als 40 Bahnen zum Einsatz kommen. Das Programm soll aggressives Verhalten frühzeitig erkennen – ohne gegen den Datenschutz zu verstoßen.
Diese KI erkennt Übergriffe in Echtzeit!Mit „AI-Watch” sollen die öffentlichen Verkehrsmittel in Bremen sicherer werden – und das noch dieses Jahr. Die Software soll in mehr als 40 Bahnen eingesetzt werden, aggressives Verhalten vom ersten Moment an erkennen und dabei keine Datenschutzauflagen verletzen. Nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz Anfang Februar wird bundesweit nach Lösungen für mehr Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln gesucht. Bremen testet bereits seit 2025 das Programm „AI-Watch” und will nun als erste deutsche Stadt seine Straßenbahnen mit der bundesweit einzigartigen Erkennungssoftware ausstatten. „Das System funktioniert so, dass wir hinter unseren vorhandenen Kameras in den Straßenbahnen eine KI, einen Rechner, implementieren”, erklärt Thorsten Hader von der Bremer Straßenbahn AG. Diese KI soll dann in der Lage sein, aggressives Verhalten zu erkennen. Das Live-Bild wird anschließend an Mitarbeitende in der Leitzentrale weitergeleitet, diese können die Situation dann bewerten und reagieren. Lese-Tipp: Aggressiv und gewaltbereit! Nachbar packt über Zugbegleiter-Killer aus Das Programm scannt zwar das Verhalten der Fahrgäste, nicht aber ihre Gesichter: „Datenschutz und Sicherheit sind kein Widerspruch”, meint Bremens Mobilitätssenatorin Özlem Ünsal (SPD). Wie die Pressestelle des Senats in Bremen mitteilt, sollen die Gesichter der Fahrgäste auf den Überwachungskameras verpixelt werden, bevor „AI-Watch” sie scannt. Außerdem soll das Bewegungsmuster der echten Stadtbahn-Passagiere nicht zum Anlernen der KI genutzt werden. Das Programm selbst wurde vorher durch gestellte Szenen trainiert. Ende dieses Jahres soll die Software in einem Drittel der Bremer Stadtbahnflotte nach Aggressoren scannen, Kostenpunkt für die Ausstattung der rund 40 Züge: 500.000 Euro. Lese-Tipp: Mann (43) verprügelt Bahn-Mitarbeiter – die Polizei lässt den Täter laufen

Die italienische Polizei rätselt über drei Leichen im Wald! Es ist kurz nach Sonnenaufgang am Morgen des 28. Januar in den Nebrodi-Bergen im Nordosten Siziliens. Es regnet und über dem Wald hängt dichter Nebel. Antonio G. (82) ist zusammen mit einem Freund unterwegs. Die Männer wollen Wildschweine jagen und laufen einen schlammigen Waldpfad entlang. Als plötzlich etwas im Busch raschelt, drückt der 82-Jährige ab. Doch es ist kein Tier, das er trifft.












