
Frau stirbt am Großglockner: Freund wegen fahrlässiger Tötung verurteilt
RTL
Tragödie am Großglockner: Eine 33-Jährige erfriert kurz unter dem Gipfel. Ihr Freund wird nun wegen grob fahrlässiger Tötung verurteilt. Das Gericht sieht schwere Fehler.
Er ließ sie zum Sterben zurück.Eine 33-jährige Bergsteigerin stirbt im Januar 2025 einsam und entkräftet am höchsten Berg Österreichs. Ihr Freund geht Hilfe holen. Jetzt fällt am Landgericht Innsbruck das Urteil gegen den Mann, der sie allein gelassen hat. Trotz der schweren Vorwürfe und der mangelhaften Ausrüstung, die Frau trug nur leichte Stiefel, plädiert der Angeklagte auf unschuldig. „Dass es mir unendlich leid tut, was passiert ist, und wie es passiert ist”, sagt er unter Tränen. Er habe seine Freundin „geliebt“ und sie habe ihn sogar selbst weggeschickt, um sein Leben zu retten. Der Richter sieht das anders: Fünf Monate Haft auf Bewährung wegen grob fahrlässiger Tötung und eine Geldstrafe von 9400 Euro. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Lese-Tipp: Angeklagter spricht über die Horrornacht am Großglockner –„Ich habe Kerstin geliebt“ Die Verstorbene sei „Galaxien” von seinem Können entfernt gewesen und habe sich in seine „Obhut” begeben, gegründet der Richter. Sie habe darauf vertraut, dass er die Verantwortung übernehme. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann schwere Fehler vor: mangelhafte Planung, ungeeignete Ausrüstung, kein rechtzeitiger Abbruch trotz schlechter Wetterbedingungen und eine zu späte Alarmierung der Rettungskräfte.

Was ist Anfang Januar 2025 am Großglockner wirklich passiert? Vor dem Landgericht Innsbruck muss sich ein 37 Jahre alter Mann verantworten. Zusammen mit seiner Freundin Kerstin G. (33) steigt er an dem Tag zum 3.798 Meter hohen Gipfel auf. Doch nur er kommt lebend wieder vom Berg herunter. Kerstin erfriert in der Nacht im Schnee. Vor Gericht äußert sich der Mann zu dem, was in der Nacht passiert sein soll. Der Richter bringt jedoch noch eine weitere Theorie ins Spiel.

Die italienische Polizei rätselt über drei Leichen im Wald! Es ist kurz nach Sonnenaufgang am Morgen des 28. Januar in den Nebrodi-Bergen im Nordosten Siziliens. Es regnet und über dem Wald hängt dichter Nebel. Antonio G. (82) ist zusammen mit einem Freund unterwegs. Die Männer wollen Wildschweine jagen und laufen einen schlammigen Waldpfad entlang. Als plötzlich etwas im Busch raschelt, drückt der 82-Jährige ab. Doch es ist kein Tier, das er trifft.











