
In Niedersachsen werden wieder Klimacamps aufgebaut
n-tv
Die Winterpause ist vorbei: In einigen Städten in Niedersachsen campieren wieder Menschen vor Rathäusern und auf Marktplätzen. Den Besuchern und Bewohnern der sogenannten Klimacamps geht es nicht um Erholung oder Urlaub.
Göttingen (dpa/lni) - Nach der Winterpause haben einige Klimacamps in Niedersachsen ihre Lager wieder aufgeschlagen. So soll etwa in Göttingen und Lüneburg auf den Klimawandel aufmerksam gemacht werden. In Bremen wird seit dem vergangenen Jahr ununterbrochen campiert.
In Göttingen sind die Aktivisten und Aktivistinnen seit dem 12. Mai wieder auf einer Wiese vor dem Rathaus zu finden. Auf Plakaten fordern sie unter anderem mehr Nachhaltigkeit in der Mobilität. Laut einem Sprecher der Stadt sind bis zu 100 Menschen pro Tag angemeldet. Mindestens zwei Teilnehmer müssen demnach stets vor Ort sein, damit das Klimacamp als Versammlung gilt. Es ist mindestens bis zum 28. August angemeldet. Eine Verlängerung sei denkbar, teilte der Stadtsprecher mit.
Die Zeltlager in den Innenstädten sind im vergangenen Jahr im Zuge der Corona-Pandemie entstanden, weil große Demonstrationen nicht möglich waren. Sie sollen Passanten auf den Klimawandel aufmerksam machen. Teilweise werden vor Ort Vorträge und Workshops angeboten.













