
Im Davis-Cup-Doppel wird es für deutsche Routiniers extrem kurios
n-tv
Vier Ü30-Spieler sichern dem deutschen Tennis-Team den deutlichen Pflichtsieg gegen Peru. Das entscheidende Doppel beginnt unglaublich und endet knapp. Für die Ambitionen ist der Erfolg kein Maßstab.
Vier Ü30-Spieler sichern dem deutschen Tennis-Team den deutlichen Pflichtsieg gegen Peru. Das entscheidende Doppel beginnt unglaublich und endet knapp. Für die Ambitionen ist der Erfolg kein Maßstab.
Mit einem kuriosen Punkt im Doppel haben Deutschlands Tennisspieler auf dem angestrebten Weg zum ersten Davis-Cup-Triumph seit 33 Jahren die erste Pflichtaufgabe vorzeitig gemeistert. Außenseiter Peru war in Düsseldorf gut zwei Monate nach dem enttäuschenden Halbfinal-Aus kein ernsthafter Prüfstein für die routinierte DTB-Auswahl, die das Fehlen von Spitzenspieler Alexander Zverev locker verkraften konnte.
Kevin Krawietz und Tim Pütz sicherten mit dem 6:0, 2:6, 6:4 gegen die anfangs überforderten Ignacio Buse und Arklon Huertas del Pino den notwendigen dritten Sieg zum Einzug in die zweite Qualifikationsrunde.
Damit spielt die Truppe des Deutschen Tennis Bunds Mitte September gegen Dänemark oder Kroatien um die erneute Teilnahme an der Finalrunde. Erst zum Saisonabschluss im November steht dann für die besten acht Nationen in Bologna die Trophäe auf dem Spiel.
Angesichts der Demontage zu Beginn kam im Doppel mit dem überraschenden Satzverlust vor rund 3000 Zuschauern plötzlich Spannung auf. "Ich glaube, die Peruaner haben angetäuscht im ersten Satz und haben dann ordentlich gespielt. Dann war es hinten raus angespannt, eng. Gut, dass wir es hinten raus gewonnen haben", bilanzierte Pütz.













