
Hürzeler nach Sieg: Spricht für den Charakter der Mannschaft
n-tv
In der Nachspielzeit trifft der FC St. Pauli zum Sieg gegen den Karlsruher SC. Trainer Fabian Hürzeler sieht nach dem 2:1 neben Licht auch Schatten am Millerntor.
Hamburg (dpa/lno) - In den Himmel gestreckte Arme, lauter Jubel und ganz viel Erleichterung: Fußball-Zweitligist FC St. Pauli ist dank eines Last-Minute-Sieges gegen den Karlsruher SC zurück in der Spur. 29 125 Zuschauer hatten am Samstag das 2:1 (0:1) im Millerntor-Stadion verfolgt. "Sie haben uns maximal gefordert", zollte Trainer Fabian Hürzeler dem Gegner Tribut. Mit dem eigenen Spiel war der 30-Jährige lange Zeit unzufrieden gewesen: "Wir waren unsauber. Wir waren im Kopf, finde ich, nicht schnell genug."
St. Pauli hatte früh versucht, das Spiel mit einem kontrollierten Spielaufbau zu gestalten, entwickelte dabei jedoch nur wenig echte Torgefahr. Oladapo Afolayan (5. Minute) stellte Karlsruhe-Keeper Patrick Drewes mit seinem Flachschuss aus der Distanz vor keine Probleme, auf der Gegenseite scheiterte Fabian Schleusener (8.) am hervorragend reagierenden Nikola Vasilj. Die Hausherren wurden dominanter, St. Paulis Kapitän Jackson Irvine (33.) bekam den Ball nach Ablage von Connor Metcalfe aus kürzester Distanz nicht an Drewes vorbei. Dann aber schlug der KSC zu: Nach Flanke von Schleusener kam Marvin Wanitzek nicht entscheidend an den Ball, doch der Ex-Hamburger Igor Matanovic ließ Vasilj keine Chance.
"Wir wussten, dass sie immer eine individuelle Qualität haben, um auch ein Tor zu erzielen", sagte Hürzeler. In dem Fall kam die Qualität aus dem eigenen Club - Matanovic hatte 13 Jahre lang das Trikot des FC St. Pauli getragen.
