
Glatteis legt Norden lahm - im Süden herrscht Tauwetter
n-tv
Im Norden und Nordosten führen Glätte und dichter Nebel zu Unfällen, Flugausfällen und Schulausfall. Der DWD warnt vor weiteren Einschränkungen.
Der Deutsche Wetterdienst warnt erneut vor Glätte und Nebel in weiten Teilen Nord- und Ostdeutschlands. Dies führt zu Unfällen und erheblichen Problemen am Flughafen BER. Im Süden und Westen des Landes herrschen dagegen nahezu frühlingshafte Temperaturen.
Im Norden, Nordosten und der nördlichen Mitte Deutschlands müssen die Menschen auch heute mit Glatteis rechnen. Es könne zu Glätte durch gefrierenden Sprühregen, Schneeregen oder leichten Schneefall kommen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Außer im Norden ist demnach auch bis in den Vormittag hinein verbreitet mit dichtem Nebel mit Sichtweiten von unter 150 Metern zu rechnen. In manchen Regionen soll sich der Nebel dem DWD zufolge auch tagsüber halten.
Reisende, die vom Berliner Flughafen BER abfliegen wollen oder dort ankommen sollen, müssen weiterhin mit Problemen rechnen. Eine Sprecherin des Flughafens empfahl Passagieren dringend, sich bei den Airlines zu informieren.
Schon am Freitag hatte die Glätte in weiten Teilen von Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern für Einschränkungen gesorgt. Am Flughafen BER konnten wegen Blitzeises erst am Mittag wieder Maschinen starten und landen. Es kam zu mehrstündigen Verspätungen und vielen Ausfällen.
Im Nordosten erwarte die Menschen am Wochenende einen Mix aus Schneeregen, Regen und letztem gefrierenden Regen "bei zarten Plusgraden", sagte DWD-Meteorologe Oliver Reuter. Am Samstag gebe es im Nordosten regional noch leichten Dauerfrost, hieß es vom DWD.













