
Gefallener Eislauf-"Gott" Ilia Malinin kündigt "verrückte Sachen" an
n-tv
Eiskunstlauf-Star Ilia Malinin steht nach fatalen Fehlern in der Olympia-Kür im Fokus. Wie der 21-Jährige heute zu seinem selbst gewählten Beinamen "Vierfachgott" steht und was den US-Superstar weiterhin antreibt.
Eiskunstlauf-Star Ilia Malinin steht nach fatalen Fehlern in der Olympia-Kür im Fokus. Wie der 21-Jährige heute zu seinem selbst gewählten Beinamen "Vierfachgott" steht und was den US-Superstar weiterhin antreibt.
Eiskunstlauf-Star Ilia Malinin hat an seinem selbst gewählten Spitznamen "Quad God" zeitweise gezweifelt. "Es gab definitiv Momente, in denen ich mich gefragt habe, warum ich mich so genannt habe und warum ich nicht einfach meinen eigenen Namen als Marke verwendet habe", sagte der 21-Jährige in einem "Sportschau"-Interview.
Zu den Olympischen Spielen in Italien war der US-Amerikaner als großer Favorit gereist. Allerdings leistete er sich in Mailand nach dem ersten Platz im Kurzprogramm mehrere Fehler und Stürze in der Kür und fiel auf den achten Gesamtrang zurück. Zuvor war der zweimalige Weltmeister zwei Jahre lang nicht zu schlagen gewesen. Zumindest im Teamwettbewerb gewann er bei Olympia Gold. "Es fühlte sich an, als wären all die Jahre der Vorbereitung und des Trainings bis dahin völlig umsonst gewesen", sagte Malinin, der nach dem Wettkampf auch vielen Online-Hasskommentaren ausgesetzt war.
Der Beiname "Vierfachgott" spielt auf Malinins spektakuläre Vierfachsprünge an. Diesen habe er sich gegeben, nachdem er erstmals einen solchen Vierfachsprung gestanden habe, erklärte er. "Damals hatte ich ihn eigentlich noch nicht verdient", sagte er. Rückblickend bereue er den Namen nicht. "Ich denke, er hat mir sehr geholfen und mich motiviert. Jetzt bin ich stolz, ihn zu tragen."
Der Spitzname habe ihn zudem angespornt, weitere schwierige Vierfachsprünge sowie neue Kombinationen und Tricks zu versuchen - schließlich auch den besonders riskanten Vierfach-Axel.

Für beide Bundesliga-Aufsteiger geht es um den Klassenerhalt: Der Hamburger SV und der 1. FC Köln liefern sich ein umkämpftes Kellerduell. Beide Teams brauchen dringend Punkte, treffen aber nur jeweils einmal das Tor. Für die Hanseaten übernimmt das Fabio Vieira sehenswert, anschließend antwortet Said El Mala mit Wucht.












