
Französische Soldaten töten offenbar Anführer von Sahara-Ableger des IS
Die Welt
Wie der französische Präsident Emmanuel Macron mitteilte, haben Streitkräfte den Anführer der Terrorgruppe Islamischer Staat in der Sahelzone „neutralisiert“. Der IS-Ableger wird für Anschläge im Gebiet zwischen dem Niger, Burkina Faso und Mali verantwortlich gemacht.
Französische Streitkräfte haben den Anführer eines Ablegers der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) in der Sahelzone außer Gefecht gesetzt. Das twitterte der französische Präsident Emmanuel Macron in der Nacht zu Donnerstag. Der Anführer der Terrorgruppe Islamischer Staat in der Sahelzone (ISGS), Adnan Abu Walid al-Sahrawi, sei „neutralisiert“ worden. In der französischen Militärsprache bedeutet dies, dass der Gegner kampfunfähig gemacht oder getötet wurde. „Dies ist ein weiterer großer Erfolg in unserem Kampf gegen terroristische Gruppen in der Sahelzone“, schrieb Macron weiter.
Der IS-Ableger wird vor allem für Anschläge im Gebiet zwischen dem Niger, Burkina Faso und Mali verantwortlich gemacht. Die Sahelzone, zu der auch der westafrikanische Krisenstaat Mali zählt, ist ein Gebiet, das sich südlich der Sahara vom Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt. Hier sind etliche bewaffnete Gruppen aktiv, einige haben dem IS oder Al-Kaida die Treue geschworen.













