
Frankfurter SPD und GRÜNE fordern den endgültigen Rücktritt von Oberbürgermeister Feldmann
RTL
Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) leistet sich einen Skandal nach dem nächsten und hat nun seinen Tiefpunkt erreicht.
Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) leistet sich einen Skandal nach dem nächsten: Angefangen mit der AWO-Affäre, in dem ihm Korruption vorgeworfen wurde, gefolgt von der Blamage bei der Eintracht-Party bis hin zu dem am Wochenende aufgetauchten Video auf Twitter, indem er Flugbegleiterinnen eine sexistische Bemerkung widmete. Frankfurt ist sich sicher: Er hat seinen persönlichen Tiefpunkt erreicht. Nun forderten im laufe des Tages die GRÜNEN, die SPD und die Junge Union Frankfurt seinen endgültigen Rücktritt als Oberbürgermeister.
Frankfurter SPD und GRÜNE möchten Oberbürgermeister Peter Feldmann nach den Skandalen und Blamagen nicht länger als Bürgermeister unterstützen und forderten im Laufe des Tages seinen Abgang. Auch die Junge Union sammelte in einer Online-Petition bereits mehrere tausend Stimmen für seinen Rücktritt.
Feldmann steht im Verdacht, seine Ex-Frau in eine Position als Leiterin einer Kindertagesstätte der AWO (Arbeiterwohlfahrt) gebracht und ihr ein übertarifliches Gehalt besorgt zu haben. Darüber hinaus blamierte sich Feldmann bei der Rückkehr der Frankfurter Eintracht nach deren Sieg beim Europacup in Sevilla, als er ihnen den Pokal aus der Hand riss. Nicht zuletzt wird ihm Sexismus im Flieger nach Sevilla vorgeworfen. Die SPD verdeutlicht, dass "die sexistischen Äußerungen kein Kavaliersdelikt sind und in der SPD keinen Platz haben."
In einer Pressemitteilung der SPD und GRÜNE fordern die Parteien nach zwei Skandalen innerhalb weniger Tage den sofortigen Rücktritt von Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD). Feldmann habe sich nicht an sein Versprechen gehalten, sich nach dem AWO-Skandal von öffentlichen Auftritten zurückzuziehen. Ebenso werfen ihm die GRÜNEN vor, nicht in der Lage zu sein, sein Amt auszuüben.
Die SPD forderte ihn einstimmig auf, das Wohl der Stadt zur "Richtschnur seines Handelns" zu machen und das Amt niederzulegen. Das Vertrauen der Frankfurter hätte er erkennbar verloren. (hdi)

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