
Familienministerin so nebenbei: Sind uns Kinder in der Corona-Krise so egal?
RTL
Kann man das Familienministerium in der Krise nebenbei führen? Die neue Doppel-Ministerin Lambrecht jedenfalls positioniert sich gleich beim Thema Impfpflicht.
Sind uns Kinder und Familien jetzt - mitten in der Corona-Pandemie – so unwichtig, dass man das Familienministerium mal eben nebenbei führen kann? Seit dem Rücktritt von Franziska Giffey ist nun Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) neue Familienministerin und bleibt gleichzeitig Justizministerin. Bayerns Familienministerin macht dazu gute Miene zum bösen Spiel und geht davon aus, dass sie mit der Justizministerin gut zusammenarbeiten kann. Die Opposition moppert und geht auf die Barrikaden. Zum Thema Impfpflicht an Schulen hat sich die neue Doppel-Ministerin jetzt schon klar positioniert. +++ Alle aktuellen Infos zum Corona-Virus jederzeit im Liveticker +++ Quasi als erste Amtshandlung positioniert sich Lambrecht gleich beim hochemotionalem Thema Impfen: Eine Impfpflicht für Kinder und Jugendliche lehnt sie ab. "Wir setzen darauf, dass sich ausreichend Kinder und Jugendliche freiwillig impfen lassen, sobald dies möglich ist. Ich gehe davon aus, dass dies noch im Sommer der Fall sein wird", sagte Lambrecht dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland". Die Corona-Infektion sei mit den Masern nicht vergleichbar, betonte sie: "Im Gegensatz zu Corona ist bei Masern das Risiko schwerer Komplikationen und Langzeitfolgen bei kleinen Kindern besonders hoch, zudem sind Masern extrem ansteckend."
Schockierende Funksprüche, ein verzweifelter Lotse – und Sekunden später kommt es zur Katastrophe. Bei der Kollision einer Passagiermaschine von Air Canada mit einem Einsatzwagen der Feuerwehr sind auf dem Flughafen LaGuardia in New York der Pilot und der Copilot ums Leben gekommen, 41 Menschen wurden verletzt. Ein Mitschnitt des Funkverkehrs und Videoaufnahmen des Zusammenstoßes sind jetzt öffentlich geworden.

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.











