
Für Deutschlands Fahnenträgerin endet Olympia im Albtraum
n-tv
Totaler Frust statt Happy End: Katharina Schmid muss bei ihrem olympischen Finale zusehen. Das hatte sich die Rekord-Weltmeisterin anders ausgemalt. Pläne für die Zukunft hat sie aber bereits - nicht jedoch beim DSV.
Totaler Frust statt Happy End: Katharina Schmid muss bei ihrem olympischen Finale zusehen. Das hatte sich die Rekord-Weltmeisterin anders ausgemalt. Pläne für die Zukunft hat sie aber bereits - nicht jedoch beim DSV.
Mit Platz 42 von der Großschanze verlief Katharina Schmids Abschied von der olympischen Bühne trist. Deutschlands Fahnenträgerin erreichte nicht mal den zweiten Durchgang, musste das Finale ihres letzten großen Wettkampfs dick eingepackt mit Tränen in den Augen verfolgen.
Auch für ihre Teamkolleginnen lief es nicht. In der Windlotterie von Predazzo flogen die deutschen Skispringerinnen bei der olympischen Großschanzen-Premiere chancenlos hinterher und reisen erstmals ohne Medaille von Winterspielen heim.
"Ich habe keine Ahnung, warum es hier nicht läuft. Ich muss irgendwie versuchen, das hinzunehmen", sagte Vizeweltmeisterin Selina Freitag, die beim erneuten Gold der Norwegerin Anna Odine Ström nicht über Platz 17 hinauskam - schon auf der Normalschanze war die Mitfavoritin nur Siebte geworden: "Es ist wirklich hart, nach solchen Vorleistungen ohne Medaille nach Hause zu fahren."
Beste Deutsche in einem stark vom Rückenwind beeinflussten Springen war Agnes Reisch auf Platz zehn. Juliane Seyfarth, nach dem ersten Durchgang noch als Neunte aussichtsreichste Deutsche, wurde auf Platz 23 durchgereicht. Freitag war schon im ersten Durchgang chancenlos zurückgefallen, mit einem guten zweiten Sprung gelang ihr immerhin ein versöhnlicher Abschluss - im Gegensatz zu Schmid.













