
Erstes Todesopfer bei neuem Unwetter in Spanien und Portugal
n-tv
Gerade erst sorgen schwere Regenfälle für Überschwemmungen in Spanien und Portugal, tausende Menschen werden evakuiert. Jetzt rückt mit "Marta" ein neues Unwettergebiet an. Schon in den ersten Stunden gibt es einen wetterbedingten Todesfall.
Gerade erst sorgen schwere Regenfälle für Überschwemmungen in Spanien und Portugal, tausende Menschen werden evakuiert. Jetzt rückt mit "Marta" ein neues Unwettergebiet an. Schon in den ersten Stunden gibt es einen wetterbedingten Todesfall.
Nur wenige Tage nach heftigen Überschwemmungen infolge des Sturmtiefs "Leonardo" sind Spanien und Portugal erneut von Stürmen und sintflutartigen Regenfällen heimgesucht worden. In Portugal wurde ein erstes Todesopfer durch das neue Sturmtief "Marta" gemeldet: Ein Mitglied des Rettungsdienstes ertrank in einem Fluss in Campo Maior im zentralen Bezirk Portalegre, wie die Zivilschutzbehörde mitteilte. Portugiesischen Medien zufolge war der 46-jährige Rettungshelfer in Schwierigkeiten geraten, als er versuchte, ein überschwemmtes Gebiet zu durchqueren.
Behörden in beiden Ländern haben sich auf weitere starke Regenfälle und Winde durch "Marta" vorbereitet. In großen Teilen der südspanischen Region Andalusien sowie im Nordwesten Spaniens wurde die zweithöchste Warnstufe orange ausgerufen. Der spanische Wetterdienst Amet warnte vor heftigen Niederschlägen und starkem Wind.
In den vergangenen Tagen hatte bereits das Tiefdruckgebiet "Leonardo" in Teilen der Iberischen Halbinsel für anhaltende schwere Regenfälle gesorgt. Es werde allerdings erwartet, dass die Niederschläge durch "Marta" weniger "außergewöhnlich" ausfallen würden als während "Leonardo", teilte der spanische Wetterdienst mit. Die Regenfälle hatten in den vergangenen Tagen in Spanien zu starken Überflutungen und Erdrutschen geführt. Zwei Menschen kamen ums Leben, mehr als 10.000 Menschen wurden evakuiert.
Die Flüsse hätten angesichts der Wassermassen "ihre Kapazitätsgrenze erreicht", erklärte der Regionalpräsident von Andalusien, Juan Manuel Moreno, im Onlinedienst X. Viele Straßen blieben vorsichtshalber gesperrt, der Bahnverkehr wurde weitgehend eingestellt. Die Behörden forderten die Menschen auf, Reisen zu verschieben.













