
Entsetzen nach Greenpeace-Aktion: Konsequenzen gefordert, Ende der Gemeinnützigkeit?
RTL
Geht‘s noch? Das fragen sich nach der missglückten Greenpeace-Aktion viele Menschen in Deutschland, die Politik fordert Konsequenzen.
Geht's noch? Das fragen sich nach der missglückten Greenpeace-Aktion viele Menschen in Deutschland, die gestern das Deutschland-Spiel im Fernsehen verfolgten: Alle freuen sich auf einen schönen Fußball-Abend und dann der Schock: Ein Greenpeace-Aktivist muss kurz vor Anpfiff des EM-Spiels mit einem Motorschirm mitten im Stadion notlanden. Zwei Männer werden verletzt, müssen ins Krankenhaus. Mehr dazu im Video. Es hagelt Kritik von allen Seiten - und nun wohl auch Konsequenzen, denn denken wir die Situation mal weiter: Das hätte auch weit schlimmer ausgehen können. Was, wenn es nicht eine eher harmlose Protestaktion gewesen wäre, sondern jemand, der mit Absicht Menschenleben gefährden hätte wollen? Die Polizei ermittelt inzwischen wegen verschiedener Delikte nach dem Strafgesetzbuch - und dem Luftverkehrsgesetz. Der 38-jährige Pilot aus Baden-Württemberg wurde festgenommen, sein Flieger sichergestellt. "Das Polizeipräsidium München betont, dass es keinerlei Verständnis für solche unverantwortlichen Aktionen gibt, bei denen eine erhebliche Gefährdung von Menschenleben in Kauf genommen wird", hieß es in der Mitteilung der Polizei.
Schockierende Funksprüche, ein verzweifelter Lotse – und Sekunden später kommt es zur Katastrophe. Bei der Kollision einer Passagiermaschine von Air Canada mit einem Einsatzwagen der Feuerwehr sind auf dem Flughafen LaGuardia in New York der Pilot und der Copilot ums Leben gekommen, 41 Menschen wurden verletzt. Ein Mitschnitt des Funkverkehrs und Videoaufnahmen des Zusammenstoßes sind jetzt öffentlich geworden.

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.











