
Eisschollen behindern Fähren im Hamburger Hafen
n-tv
Zahllose Eisschollen bedecken die Elbe im Hamburger Hafen. Die Fähren der Hadag haben Probleme beim Anlegen. Und es rumpelt während der Fahrt.
Zahllose Eisschollen bedecken die Elbe im Hamburger Hafen. Die Fähren der Hadag haben Probleme beim Anlegen. Und es rumpelt während der Fahrt.
Hamburg (dpa/lno) - Das Eis auf der Elbe behindert den Verkehr der Fähren im Hamburger Hafen. Wegen der aufgestauten Eisschollen vor der Schleuse und dem Sperrwerk in Geesthacht kommt in Hamburg weniger Wasser an. "Das Eis verstopft da quasi alles", erklärte der Schiffsführer der Hadag-Fähre "Reeperbahn", Fabian Klähn.
Das Wasser im Hafen sei ungefähr zwei Meter niedriger als üblich. "Dadurch können wir bei Niedrigwasser einige Anleger nicht bedienen", sagte Klähn. Als Beispiele nannte er die Anleger Steinwerder auf der südlichen Elbseite und die Ernst-August-Schleuse im Hafen.
Auch das Anlegen sei schwierig, wenn die Strömung das Eis zwischen Ponton und Schiff drücke. Um die Schollen wegzuschieben, müsse die Fähre dann mehrfach vor- und zurücksetzen, erklärte der Schiffsführer. Die Folge seien Verspätungen. Es könne auch passieren, dass man selbst mit der ganzen Maschinenleistung nicht anlegen könne.
Während der Fahrt stoßen die Eisschollen gegen das Schiff, was nach den Worten des Kapitäns aber keine Probleme bereitet: "Wir kommen noch gut durch, wir sind nicht auf Eisbrecher angewiesen, zum Glück."













