
Dresden erinnert an Zerstörung - Tausende bei Menschenkette
n-tv
Gedenken, Musik und Mahnung: Jedes Jahr bilden viele Dresdner am Jahrestag der Zerstörung ihrer Stadt im Februar 1945 eine Menschenkette. Sie gilt nicht nur als Symbol des Zusammenhaltes.
Gedenken, Musik und Mahnung: Jedes Jahr bilden viele Dresdner am Jahrestag der Zerstörung ihrer Stadt im Februar 1945 eine Menschenkette. Sie gilt nicht nur als Symbol des Zusammenhaltes.
Dresden (dpa/sn) - Dresden bleibt ein Mahnmal für Zerstörung durch Bomben und Krieg. Mit einer Menschenkette haben Tausende am Jahrestag der verheerenden Luftangriffe auf die Elbestadt im Februar 1945 ein Zeichen für Frieden und Versöhnung gesetzt. Pünktlich um 18.00 Uhr fassten sie sich an den Händen, während die Kirchenglocken in der Innenstadt läuteten. Auch Gäste aus der britischen Partnerstadt Coventry reihten sich ein, darunter Oberbürgermeisterin Rachel Lancaster.
Schon eine Stunde zuvor hatten sich viele Menschen vor dem Kulturpalast zu einem Bürgersingen unter Leitung von Philharmonie-Chordirektor Gunter Berger versammelt - etwa 300 Menschen nahmen teil.
Dresdens Bürgermeister Jan Donhauser hielt ein Grußwort. "Es steht heute über unserer Menschenkette als Zeichen, dass auch aus Zerstörung Versöhnung wachsen kann, wenn wir bereit sind, die Hand zu reichen", sagte Donhauser.
Conventrys Lord Mayor Rachel Lancaster betonte, es sei sehr bewegend zu sehen, wie Menschen aller Altersgruppen zusammenkämen, um einen Schutzring um die Altstadt von Dresden zu bilden. Dies sei eine starke Botschaft und ein Symbol für Hoffnung und Einheit, erklärte sie.













