
Dominator Tadej Pogacar schnürt dem Radsport die Luft ab
n-tv
Einfach immer weiter: Tadej Pogacar fährt bei der Strade Bianche die Konkurrenz in Grund und Boden. Immerhin schickt sich ein 19-Jähriger an, die Dominanz des Slowenen nicht als Naturgesetz anzusehen. Dem Rest des Feldes hängt längst die Zunge raus.
Einfach immer weiter: Tadej Pogacar fährt bei der Strade Bianche die Konkurrenz in Grund und Boden. Immerhin schickt sich ein 19-Jähriger an, die Dominanz des Slowenen nicht als Naturgesetz anzusehen. Dem Rest des Feldes hängt längst die Zunge raus.
Es sind Worte, die die nahezu chancenlose Konkurrenz von Tadej Pogacar eigentlich gar nicht hören möchte. "Tadej ist stärker als je zuvor, er wird immer besser. Er überrascht uns immer wieder", sagte Mauro Gianetti nach dem historischen vierten Triumph Pogačars beim Schotter-Spektakel Strade Bianche.
Zugegebenermaßen ist Gianetti nicht unbedingt neutral, schließlich ist er der Teamchef des überragenden Slowenen. Doch was Pogacar auf den staubigen Pisten der Toskana veranstaltete, kann bei der lediglich um Platz zwei fahrenden Konkurrenz nur für Ernüchterung und bei Fans für Langeweile sorgen. Allein Frankreichs Wunderknabe Paul Seixas konnte Pogacar bei dessen Attacke rund 80 Kilometer vor dem Ziel kurz folgen, doch dann musste auch der 19-Jährige erst einmal Luft holen und sich zurückfallen lassen.
Es war letztlich ein Saison-Einstieg von Pogacar, der ein Duplikat der vergangenen beiden Jahre vermuten lässt. Auch da hatte der 27-Jährige auf der Piazza del Campo von Siena überlegene Siege geholt. "Mir gibt der Sieg Bestätigung und Motivation für den Rest der Saison", sagte Pogacar, der nun als einziger Profi vier Strade-Erfolge aufweisen kann.
Dieser Rest der Saison ist es, der für den Weltmeister eigentlich zählt. Schon in zwei Wochen will er endlich eine Lücke in seinem Lebenslauf füllen. Dann steht er bei der 117. Ausgabe von Mailand-Sanremo am Start - einen Sieg bei La Primavera jagt Pogačar so vergeblich wie Kapitän Ahab den weißen Wahl Moby Dick. Trotz mehrerer taktischer Varianten war immer mindestens ein anderer Profi auf der Via Roma von Sanremo schneller.

Für beide Bundesliga-Aufsteiger geht es um den Klassenerhalt: Der Hamburger SV und der 1. FC Köln liefern sich ein umkämpftes Kellerduell. Beide Teams brauchen dringend Punkte, treffen aber nur jeweils einmal das Tor. Für die Hanseaten übernimmt das Fabio Vieira sehenswert, anschließend antwortet Said El Mala mit Wucht.












