
Der Mann, der da ist, wenn man ihn braucht
Süddeutsche Zeitung
Nach einer persönlich schweren Zeit und 537 Tagen steht Sven Ulreich wieder im Tor des FC Bayern. Die ewige Nummer zwei hat sich neu erfunden: als Nummer drei und Stimmungsbeauftragter im Torwartteam.
Das Persönliche im Fußball kann so intim sein, dass es in der Öffentlichkeit nichts verloren hat. Manchmal aber ist das Persönliche von so grausamer Wucht, dass sich einer dazu durchringt, das eigene Schicksal öffentlich zu machen. Weil sich anders auch der Fußballer hinter dem Menschen nicht erklären lässt. Wenn das Leben pausieren muss. Und einem Torwart für eine Weile nicht der Sinn danach steht, Bälle mit Handschuhen davon abzuhalten, in ein Netz zu fliegen.
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