
Das Wetter vermiest den Karnevalisten den Spaß
n-tv
Gleich drei Tiefs versorgen Deutschland derzeit mit feucht-milder Luft. Das ist nicht gerade das beste Winterwetter. Ergiebiger Regen erhöht zudem die Hochwassergefahr. Wie es weitergeht, weiß Meteorologe Björn Alexander.
Gleich drei Tiefs versorgen Deutschland derzeit mit feucht-milder Luft. Das ist nicht gerade das beste Winterwetter. Ergiebiger Regen erhöht zudem die Hochwassergefahr. Wie es weitergeht, weiß Meteorologe Björn Alexander.
ntv.de: Die schönen Momente beim Wetter sind momentan rar. Was ist los in der Wetterküche?
Björn Alexander: Mit "Tamara", "Ulrike" und "Viviana" drehen drei Tiefdruckgebiete ihre Runden über Mitteleuropa. Gleichzeitig liegt über Skandinavien Winterhoch "Emmeram". Während im Norden unseres Kontinents also eisige Nächte mit um die minus 25 bis minus 35 Grad dominieren, verwirbeln die Tiefs über weiten Teilen Deutschlands feucht-milde Luft. Das ist eine zum Teil intensive Wetterlage. Zumal der Übergang zur kalten Luft, die sogenannte Luftmassengrenze, momentan über dem Norden unseres Landes liegt.
Welche Wetterkapriolen erwarten uns?
In der milden Luft über der Mitte und im Süden Deutschlands regnet es zum Teil ergiebig. Besonders im Bereich der westlichen Staulagen der Gebirge drohen in Summe Niederschlagsmengen von 40 bis 80 Litern pro Quadratmeter. Kombiniert mit dem Tauwasser aus den Hochlagen sind im schlimmsten Fall Abflussmengen von bis zu 100 Litern pro Quadratmeter drin. Dadurch besteht Hochwassergefahr an Bächen und kleineren Flüssen. Außerdem weht der Wind auf den Gipfeln von Schwarzwald und Alpen mit schweren Sturmböen bis um die 100 Kilometer pro Stunde.

Mit der Entscheidung, drei Geschäfte wegen Extremismusverdachts von der Verleihung des Deutschen Buchhandelspreises auszuschließen, tritt der Kulturstaatsminister eine heftige Debatte los. Nun sieht sich Weimer gezwungen, die Preisvergabe abzusagen. Eine gute Nachricht gibt es für die Preisträger aber.












