
CSU und SPD schließen Verbot von Kurzstreckenflügen aus
RTL
Schulterschluss gegen Annalena Baerbock – Ein Verbot von Kurzstreckenflügen soll es nicht geben.
Da hat Annalena Baerbock etwas losgetreten – Ein Verbot von Kurzstreckenflügen innerhalb Deutschlands. Nachdem es schon heftige Kritik in den sozialen Netzwerken gehagelt hatte, schießen sich nun auch die anderen Parteien auf die Grünen-Kanzlerkandidatin ein. Der Wahlkampf ist eröffnet. Thema 1: Klimaschutz. Mit ihrem Vorstoß für ein Verbot von Kurzstreckenflügen hat Annalena Baerbock für die Grünen den Anfang gemacht. Damit greift sie ein Ur-Thema ihrer Partei auf. Dass sie ihre Forderung nachträglich wieder relativierte, ist dann kaum noch jemandem aufgefallen. RTL-Reporter Philip Scupin meint sogar: "Wenn es ernst wird, kneift sie!" Doch die Schlacht ist längst noch nicht zu Ende. Denn wie die Augsburger Allgemeine berichtet, schießen sich CSU-Chef Markus Söder und SPD-Umweltministerin Svenja Schulze nun auf die Grüne Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl ein. "Das Verbot von Kurzstreckenflügen wäre Unsinn und auch wirtschaftlich ein Problem für unser Land", so Söder im Interview mit der Zeitung. "Teurer sind solche Flüge ohnehin bereits geworden – und das war auch ein richtiges klimatologisches Signal." Für den CSU-Chef ist das Thema außerdem nicht nur klimapolitisch zu betrachten. "Das Ganze hat auch eine soziale Komponente", so Söder weiter in der "Augsburger Allgemeinen". "Wir dürfen nicht außer Acht lassen, dass sich auch noch die breite Bevölkerung einen Flug nach Mallorca leisten können muss." Auch wenn es richtig sei, davon wegzukommen, kurze Strecken ohne Not zu fliegen. "Das sollte nicht über Verbote laufen, sondern wir müssen den Bahnverkehr attraktiver machen", so Söder weiter.
Schockierende Funksprüche, ein verzweifelter Lotse – und Sekunden später kommt es zur Katastrophe. Bei der Kollision einer Passagiermaschine von Air Canada mit einem Einsatzwagen der Feuerwehr sind auf dem Flughafen LaGuardia in New York der Pilot und der Copilot ums Leben gekommen, 41 Menschen wurden verletzt. Ein Mitschnitt des Funkverkehrs und Videoaufnahmen des Zusammenstoßes sind jetzt öffentlich geworden.

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.











