
Bundeskanzler mit Not-Handy in China
RTL
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist zum ersten China-Besuch seiner Amtszeit in der Hauptstadt Peking eingetroffen, doch sein eigentliches Handy hat er nicht am Mann. Der Grund: Angst vor Spionage der Chinesen.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat den ersten China-Besuch seiner Amtszeit beendet. Bemerkenswert: Sein eigentliches Handy hatte er dabei nicht am Mann. Der Grund: Angst vor Spionage der Chinesen. Stattdessen haben der Kanzler und andere hochrangige Regierungsvertreter Spezialhandys dabei, die nach der Reise sofort plattgemacht werden. Das haben RTL-Recherchen ergeben. Die „Wegwerf-Handys” sollen verhindern, dass Delegationsmitglieder künftig mit unentdeckter Späh-Software auf ihren eigentlichen Smartphones telefonieren oder surfen. Die IT-Abteilung des Kanzleramts richtete dem Kanzler ein eigenes Not-Handy ein, berichtet Bild ergänzend. Auf diesem sollen nur die Namen seiner wichtigsten Mitarbeiter sowie deren aktive Nummern während der China-Reise gespeichert sein. Merz’ richtiges Handy liege an einem sicheren Ort. Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass jegliche Kommunikation abgeschöpft wird. Das wisse auch der Kanzler und verhalte sich dementsprechend vorsichtig.

Die Grünen haben in München zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt die Rathausspitze erobert. In der Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt setzte sich der erst 35 Jahre alte Kandidat Dominik Krause laut vorläufigem Ergebnis mit 56,4 Prozent der Stimmen gegen den langjährigen Amtsinhaber Dieter Reiter (67, SPD) durch.

Mehrere tausend Menschen haben in Berlin an einer Demonstration „Gegen sexualisierte digitale Gewalt - Solidarität mit allen Opfern” teilgenommen. Sie versammelten sich am Nachmittag am Brandenburger Tor auf dem vollständig gefüllten Pariser Platz. Auf Plakaten stand: „Menschenrechte auch im Internet” und „Die Scham muss die Seiten wechseln”. Die Polizei sprach von 6700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die Veranstalter von 13.000 Menschen.











