
Bovenschulte schlägt Kielerin Ünsal als Bausenatorin vor
n-tv
Bremen (dpa/lni) - Die frühere schleswig-holsteinische Landtagsabgeordnete Özlem Ünsal (SPD) soll Bausenatorin in Bremen werden. Das kündigte Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) am Donnerstagabend an. Ünsal verfüge über Fachkenntnisse und politische Erfahrungen, sagte Bovenschulte. Es sei ihm wichtig, in einem paritätischen Team anzutreten. Die 49-Jährige war von 2017 bis 2022 Abgeordnete im Kieler Landtag.
Der Landesvorstand der SPD soll unter anderem Ünsal auf dem Parteitag am Samstag zur Nominierung vorschlagen. Am Mittwoch soll dann der neue rot-grün-rote Senat in der Bremischen Bürgerschaft gewählt werden. Die Zuständigkeit für die Bereiche Bau, Stadtentwicklung und Verkehr lag bislang bei den Grünen. Bei der Wahl zur Bremischen Bürgerschaft am 14. Mai hatten die Grünen Stimmen verloren, die SPD dagegen Stimmen dazugewonnen.
Außer Ünsal zur Nominierung vorgesehen sind: Claudia Schilling (Soziales, Arbeit und Justiz), Sascha Aulepp (Kinder und Bildung) und Ulrich Mäurer (Inneres und Sport). Bovenschulte bleibt Kultursenator und Senatspräsident. Der Bevollmächtigte Bremens beim Bund, Olaf Joachim, solle das Amt weiter ausüben und sei künftig auch für Europa zuständig, sagte Bovenschulte.
